Eintracht Frankfurt

Glasner will Verstärkung, Krösche sieht keinen Bedarf: Nächster SGE-Knatsch?

Yannik Möller
Oliver Glasner
Oliver Glasner / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Geht es nach Oliver Glasner, dann verstärkt sich Eintracht Frankfurt im Winter mit weiteren Transfers. Markus Krösche hingegen sieht kaum Bedarf dafür. Droht nun der nächste Ärger zwischen den beiden über dem Kader-Thema?


Bereits im vergangenen Sommer gab es Ärger zwischen Oliver Glasner und Markus Krösche. Damals hatte Sport1 als erstes darüber berichtet, dass der Trainer und der Sportvorstand uneinig bezüglich der Kaderzusammenstellung und etwaiger Transfers waren. Das soll intern für ordentlich Stunk gesorgt haben, hieß es schlussendlich seitens mehrerer Medienberichte.

Durch die bislang erfolgreich verlaufene Saison geht die SGE jedoch versöhnlich in die Winterpause. Doch da wartet ja noch das Winter-Transferfenster - und der Trainer liebäugelt schon wieder öffentlich mit Verstärkung.

Glasner sieht "Verbesserungspotenzial" - Krösche hingegen nicht

"Ich werde meine sportliche Expertise abgeben, wo ich denke, dass wir noch Potential haben. Verbesserungspotential!", hatte er - angesprochen auf etwaige Transfers - zuletzt deutlich gemacht (via Bild).

Glasner schielt dabei insbesondere auf die Defensive. In der Abwehr musste er in den letzten Wochen mehrfach experimentieren und umstellen. So ist es nicht sonderlich überraschend, dass er sich angesichts der wachsenden Ziele bei der Eintracht auch ein gewisses Personal-Polster wünscht.

Krösche hingegen scheint keinen Bedarf zu sehen. Ebenfalls öffentlich und somit contra Glasner erklärte er: "Warum? Wir haben Almamy Touré noch, Smolcic, der zuletzt gespielt hat, Onguéné. Hasebe darf man natürlich auch nicht unterschlagen..."

Markus Krösche
Markus Krösche / Alexander Hassenstein/GettyImages

Die Fans, die auf eine möglichst harmonische Transferphase hoffen, werden diese gegensätzlichen Statements wohl kaum gefallen.

Natürlich ist längst nicht in Stein gemeißelt, dass es wieder zu Knatsch kommen muss. Gemäß der Voraussetzung, dass die Ansichten der beiden Führungskräfte der Eintracht überhaupt so weit auseinandergehen, wie es dieser Tage zumindest den Eindruck machte. Im Sinne des Vereins werden beide nur das Beste wollen. Müssen sie sich nur noch darüber einig werden, wie genau das im Hinblick auf das Team aussehen soll.


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