Eintracht Frankfurt

Krösche erklärt: Dieser Eintracht-Spieler kann Hinteregger-Nachfolger werden

Yannik Möller
Markus Krösche
Markus Krösche / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Trotz so mancher Verfehlungen und negativer Schlagzeilen war Martin Hinteregger für Eintracht Frankfurt stets ein wichtiger Verteidiger. Sportchef Markus Krösche hat innerhalb der Mannschaft schon einen potenziellen Nachfolger ausgemacht.


Während sich Oliver Glasner zumindest noch eine Winter-Verstärkung für die Abwehr wünscht, um notfalls noch weniger experimentieren müssen, sieht Markus Krösche die Verteidigung der Eintracht auch für die Rückrunde als gut gerüstet an.

Und das obwohl die Lücke von Martin Hinteregger, sowohl quantitativ als auch qualitativ, gar nicht gezielt angegangen wurde.

Der Sportvorstand sieht einen potenziellen Nachfolger des auf dem Platz für Frankfurt stets wichtigen Österreichers bereits im Kader: Nämlich Hrvoje Smolcic. Der 22-Jährige kam im Sommer für etwa 2,5 Millionen Euro aus Kroatien an den Main.

Krösche erfreut: Smolcic "in den letzten Wochen super entwickelt"

"Er hat sich in den letzten Wochen super entwickelt, war immer da, wenn er gebraucht wurde", lobte Krösche ihn, ehe er zum Vergleich ansetzte (via Bild): "Ich sehe ihn als ähnlichen Spielertypen wie Martin Hinteregger – von der Statur her, Zweikampf- und Kopfballstärke und beide haben einen starken linken Fuß. Hrvoje hat auch schon in der Mitte der Dreierkette gespielt wie Martin."

Noch gehört Smolcic nicht zu den Stammkräften in der Innenverteidigung. Doch wird sich das früher oder später sicherlich ändern. Zuletzt durfte er wettbewerbsübergreifend in vier Spielen hintereinander auf dem Platz stehen. Dazu rückte er in der wichtigen Champions-League-Partie gegen Olympique Marseille in die Startelf.

Hrvoje Smolcic
Hrvoje Smolcic / James Williamson - AMA/GettyImages

"Es ist natürlich noch ein langer Weg für ihn, auf dieses Spitzenniveau zu kommen, aber wir unterstützen Hrvoje dabei, stetig besser zu werden", wusste auch Krösche den mittel- und langfristigen Weg in den Fokus zu stellen.

Dennoch sieht er ihn schon jetzt als "ein sehr gutes Beispiel" für die Transfer- und Personalpolitik der SGE.

Ob er einmal so wichtig für Frankfurt wird, wie Hinteregger es war, und zugleich zu einem Fan-Liebling reifen kann - noch ungewiss. Die dafür passenden Anlagen sind aber definitiv da, wenn man den Worten von Krösche lauscht.


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