Eintracht Frankfurt

Bericht: Hinteregger verliert auch Rückhalt im Team

Yannik Möller
Martin Hinteregger
Martin Hinteregger / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Nach den kontroversen Aussagen von Martin Hinteregger bezüglich eines angeschlagenen Verhältnisses zu Eintracht Frankfurt, scheint der Verteidiger auch in der Mannschaft an Rückhalt zu verlieren.


In der vergangenen Woche sorgte Martin Hinteregger für kontroverse Schlagzeilen. Ganz offen sprach er gegenüber der Kronen Zeitung über eine ziemlich angeschlagene Beziehung zur SGE. Es sei "sehr viel in die Brüche gegangen", erklärte er dort. Damit bezog er sich auch auf das Hin und Her bezüglich seiner vertraglichen Zukunft.

Aussagen, die sowohl im Klub als auch bei den Fans für Verwunderung gesorgt haben. Immerhin schien zuletzt eine heile Welt in Frankfurt vorzuherrschen. Offenbar hat der Gewinn der Europa League so manche Probleme jedoch nur überschattet.

Rückhalt im Team schwindet: Hinteregger mit erneutem Ego-Vorfall

Die Zeilen Hintereggers haben ihn erneut Sympathien gekostet. Doch nicht nur das: Offenbar bröckelt nun auch innerhalb des Teams der Rückhalt für den Verteidiger.

So berichtete die Bild, dass er nach dem Europa-Erfolg am darauffolgenden Freitag die Verabschiedung mancher Frankfurt-Teamkollegen verpasste. Alle waren anwesend, nur er fehlte. Kein gutes Zeichen für die Mannschaft, das für ordentlich Missstimmung gesorgt haben soll. Ein Zusammenhalten und das Denken an eine Einheit sieht natürlich anders aus.

Zumal dieser Vorfall allem Anschein nach längst nicht die erste egoistische Prioritätensetzung seitens des 29-Jährigen war.

Oliver Glasner, Martin Hinteregger
Hinteregger im Gespräch mit Oliver Glasner / Alex Grimm/GettyImages

Dabei im Fokus: Der Endspurt der Saison 2020/21, also die Zeit von vor etwas mehr als einem Jahr. Damals soll er im Quarantäne-Hotel teilweise so laute Partys gefeiert haben, dass es sogar zu einem Polizeieinsatz kam.

Auch die Quarantäne-Regeln soll er mehrfach gebrochen haben, unter anderem vor der peinlichen Niederlage gegen ein bereits totes und abgestiegenes Schalke 04 (3:4). Eine Pleite, die damals die Champions League kostete.

Dass er aus dem Sommer-Urlaub in einem nicht gerade professionellem Zustand zurückkehrte und sich erst wieder auf ein normales Niveau bringen musste, ist wohl ebenfalls im Gedächtnis geblieben. Kurzum: Nach bereits verschiedenen Vorfällen, die alles andere als team-dienlich waren, ist es ein erneuter Ego-Vorfall von Hinteregger.

Das trifft auf wenig Verständnis seitens des Teams - und sorgt dementsprechend für interne Unruhe.


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