Manchester City

Forschungsergebnisse zeigen: Darum ist Erling Haaland so gut

Daniel Holfelder
Erling Haaland
Erling Haaland / Visionhaus/GettyImages
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Mit neun Toren nach fünf Spielen steht Erling Haaland an der Spitze der Premier-League-Torschützenliste. Der junge Norweger zeigt bei seinem neuen Klub Manchester City keine Anpassungsschwierigkeiten und macht auch bei den Skyblues das, was er am besten kann: Tore, Tore, Tore. Ein norwegischer Forscher will nun herausgefunden haben, was den 22-Jährigen zu einem so unglaublich guten Knipser macht.


In der Bild-Zeitung erklärt Geir Jordet, Sportpsychologe und Professor an der Norwegian School of Sport Sciences, Haalands Torgeheimnis. Dem Wissenschaftler zufolge liegt die große Stärke des Angreifers im "Scanning" (Deutsch: Vororientierung). Scanning beschreibt, wie oft sich ein Fußballer auf dem Platz umschaut, ehe er angespielt wird.

Jordet befasst sich seit Jahren mit diesem Aspekt des Spiels und erstellte mehrere Studien zum Scanning-Verhalten im Profifußball. Von Haaland ist der Forscher regelrecht begeistert: "Er scannt nicht nur öfter als andere Top-Stürmer, sondern auch in den richtigen Momenten. Sobald der Ball gespielt wird, ist er mit den Augen wieder bei ihm. Er macht das wirklich perfekt."

Am vorletzten Spieltag gegen Crystal Palace beispielsweise, als Haaland sein erster Hattrick für die Citizens gelang, sah sich der 1,94-Hüne vor seinem ersten Tor in nur fünf Sekunden vier Mal nach seinen Gegenspielern und möglichen freien Räumen um. Damit liegt er deutlich über dem Durchschnitt: Für gewöhnlich scannen Stürmer ihre Umgebung 2,8 Mal pro zehn Sekunden.

Jordets Fazit: "Unsere Studien zeigen: Es besteht eine klare Verbindung zwischen Scanning und Leistung. Es ergibt einfach Sinn." Weitere Haaland-Tore sind damit quasi vorprogrammiert...


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