Klare Forderung: Erik ten Hag über die Zukunft von Harry Maguire

Jan Kupitz
Harry Maguire
Harry Maguire / Soccrates Images/GettyImages
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Während Harry Maguire bei der WM zu Englands Stammelf zählte, erwartet ihn bei Manchester United wohl wieder ein Platz auf der Bank. Erik ten Hag hat über die Erwartungen und Zukunft seines Kapitäns gesprochen.


Maguire hat seine Kritiker mit soliden Leistungen auf dem Weg ins WM-Viertelfinale verstummen lassen und im englischen Nationalteam an seine hervorragende Form, die er bereits bei der WM 2018 und der Euro 2020 gezeigt hatte, angeknüpft.

Dies steht jedoch in krassem Gegensatz zu seiner Form im Verein.

Der Kapitän von United musste nach zwei katastrophalen Spielen zu Beginn der Saison zunächst auf der Bank Platz nehmen und fiel dann verletzungsbedingt für mehrere Wochen aus. Doch selbst als er wieder fit war, wurde Maguire in der Hackordnung von Victor Lindelöf überholt, der von ten Hag als erster Backup der Stammverteidigung Raphael Varane & Lisandro Martinez bevorzugt wurde.

Der United-Coach erklärte seine Entscheidung, Maguire nach seiner Rückkehr auf der Bank schmoren zu lassen, und betonte: "Das war nichts gegen ihn."

Ten Hag verwies auch auf die "beständigen und stabilen" Spieler, die damals vor Maguire standen, und erklärte: "...unsere Innenverteidiger sind auf einem wirklich hohen Niveau."

Zu Maguires Zukunft bei United sagte ten Hag: "Ich kann ihn nur unterstützen. Ich bin schon oft gefragt worden, ob er gut genug ist, und es ist klar, dass er gut genug ist, um auf höchstem Niveau zu spielen. Dann liegt es an ihm, dieses Selbstvertrauen auf dem Platz zu zeigen. Das hat er nicht in allen Spielen gezeigt."

"Wenn er so selbstbewusst spielt wie jetzt [bei der WM], ist er ein enorm wichtiger Spieler für uns, und das erwartet jeder. Das ist es, was Harry auch von sich selbst erwartet. Er hat diesen hohen Anspruch, er will auf höchstem Niveau spielen, er will die Abwehrreihe anführen, also liegt es an ihm."

"Ich bin sicher, dass er das Potenzial hat, unseren Stil zu spielen und in unser System zu passen", schloss der Niederländer.



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