Florian Wirtz

Seoane: "Rechne erst 2023 wieder mit Wirtz!"

Jan Kupitz
Florian Wirtz
Florian Wirtz / Alex Grimm/GettyImages
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Schlechte Nachrichten für das DFB-Team: Gerardo Seoane rechnet nicht damit, dass Florian Wirtz an der WM 2022 in Katar teilnehmen kann.


Mitte März hatte Wirtz sich im Rheinderby gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Folge: Eine Operation und mindestens sechs Monate Pause.

Glück im Unglück für den 19-Jährigen: Dadurch, dass die WM erst am Ende des Kalenderjahres stattfindet, besteht die Chance, dass Wirtz es doch noch in den Kader von Hansi Flick schafft. Der Bundestrainer hatte nach der Schockdiagnose jedenfalls erklärt, dass er Wirtz weiterhin als Kandidaten in Betracht ziehe, sollte er rechtzeitig fit werden.

Doch Gerardo Seoane versetzt den WM-Hoffnungen des Edeltechnikers nun einen kleinen Dämpfer. Gegenüber der dpa erklärte der Leverkusen-Coach, dass er wohl erst im neuen Jahr wieder auf seinen Star setzen könne: "Das wird Oktober, wahrscheinlich November. Wenn er gesund wird und noch mittrainieren kann, bekommt er vielleicht noch einen Einsatz. Aber ich rechne erst 2023 mit Florian."

Komplett ausschließen wollte Seoane eine WM-Teilnahme des Supertalents aber nicht: "Es kann sein, dass er am Schluss dabei ist und dann ist es die Entscheidung des Bundestrainers."

Wirtz sei nach der Verletzung "schon enttäuscht" gewesen, berichtete der Chefcoach. "Und es ist klar, dass er nach der Operation etwas Abstand brauchte. Es wurmt ihn, dass er nicht auf dem Platz stehen kann. Bei den Spielen zusehen zu müssen, ist das das Schlimmste. Von seiner Persönlichkeit und seiner Seele her haben wir ein gutes Gefühl."

Wie schnell Wirtz letztlich zurückkehren wird, hänge auch davon ab, "wie diszipliniert und fleißig er arbeitet". Seoane weiter: "Bis jetzt läuft es gut."


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