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Passlack mit Rolle unzufrieden - BVB-Reservist strebt Wechsel an

Jan Kupitz
Felix Passlack
Felix Passlack / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Felix Passlack kommt beim BVB in dieser Saison kaum zum Zuge. Schon im Winter könnten sich die Wege der beiden Parteien trennen.


Die Bilanz von Felix Passlack fällt in der laufenden Spielzeit nüchtern aus: In der Bundesliga durfte er nach zwölf Spieltagen erst einmal ran - beim Schützenfest gegen den VfB Stuttgart (5:0) wurde er für 24 Minuten eingewechselt. Daneben steht noch ein einmütiger Einsatz im DFB-Pokal gegen Hannover 96. Das war's dann auch schon mit den Spielminuten des Rechtsverteidigers.

Laut Angaben der WAZ ist aus dem Umfeld des 24-Jährigen zu vernehmen, dass ihn seine aktuelle Rolle ärgere. Demnach wurde Passlack vor der Saison nicht davon unterrichtet, dass er unter Edin Terzic "überhaupt keine Rolle spielen werde".

Der Außenverteidiger hat sicherlich nicht damit gerechnet, beim BVB Stammspieler zu sein - doch schaut man sich die aktuelle Personallage der Schwarzgelben an, ist ein gewisser Unmut verständlich. Schließlich werden Passlack auf seinen angestammten Positionen auf der linken und rechten Defensivbahn sogar Spieler wie Marius Wolf und Thorgan Hazard vorgezogen - vom Verletzungspech eines Thomas Meunier oder Raphael Guerreiro profitiert das Eigengewächs nicht im Geringsten.

Im September hatte Passlack eine Anfrage des griechischen Top-Klubs Olympiakos Piräus vorliegen, heißt es bei der WAZ. Damals sei das Angebot "zu plötzlich" gekommen, doch sollte es im Winter erneut Wechselmöglichkeiten geben, würde Passlack auf den Verein zugehen und um die Freigabe bitten.

Geld spiele keine Rolle, vielmehr möchte der 24-Jährige das Gefühl haben, gebraucht zu werden.

Spätestens im Sommer, wenn Passlacks Vertrag in Dortmund ausläuft, dürfte er sich ohnehin einer neuen Herausforderung stellen.


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