FC Liverpool mit schlechten Karten im Rennen um Jude Bellingham

Jude Bellingham
Jude Bellingham / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Bald wird die Entscheidung fallen, ob Jude Bellingham den BVB verlassen oder noch ein weiteres Jahr bleiben wird. Der FC Liverpool, der bislang als der Klub mit dem größten Interesse galt, scheint inzwischen schlechte Karten zu haben.

Egal wie die Entscheidung aussieht, Borussia Dortmund kann positive Entwicklungen anstoßen: Entweder Jude Bellingham bleibt, sodass ein junger Führungsspieler mit großer Qualität auch zur neuen Saison zur Mannschaft gehört, oder aber der Bundesligist wird eine so große Transfersumme einnehmen, dass der Kader an mehreren Stellen verbessert werden kann.

Zeitnah möchte der BVB erfahren, wozu der 19-jährige Mittelfeldspieler tendiert. Sollte er den Klub verlassen und einen Wechsel anstreben, gibt es zweifelsohne genug Interessenten. Während allen voran Real Madrid und Manchester City ein großes Interesse nachgesagt wird, galt der FC Liverpool bislang als der Verein, der sich am meisten um eine Zusage bemühen wird. Nicht zuletzt, weil Jürgen Klopp als Bewunderer Bellinghams gilt.

Liverpool rechnet sich bei Bellingham keine große Chancen mehr aus

Das Problem aus der Sicht des deutschen Trainers: Liverpool scheint inzwischen recht schlechte Karten im Rennen um den Briten zu haben. Davon berichtet das insbesondere in England zumeist sehr zuverlässige Portal The Athletic.

Die Reds selbst schätzen ihre Chancen demnach mittlerweile als ziemlich gering ein. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, die aber alle einen finanziellen Hintergrund haben: Die zu erwartende Ablösesumme, vermutlich aufwärts der 120 Millionen Euro, ist für den LFC eine große Hürde. Dazu sind die Konkurrenten wie Man City finanziell besser aufgestellt. Und die Aussicht auf ein Wettbieten klingen dementsprechend wenig verlockend.

Weil die aktuelle Saison zugleich enttäuschend verläuft, was einerseits das sportliche Projekt schwächer aussehen lässt und andererseits geringere Einnahmen bedeuten wird, zeigt sich Liverpool längst nicht mehr so optimistisch, wie es noch vor einigen Wochen der Fall war.