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Kölns Stürmersuche: Der Stand der Modeste-Nachfolge

Yannik Möller
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1. FC Köln / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Mit dem Abgang von Anthony Modeste geht beim 1. FC Köln die Notwendigkeit einer Sturm-Nachfolge einher. Während die Suche weiter läuft, gibt es aber noch keine weiteren Fortschritte. Die Qualifikation der Conference League soll zunächst abgewartet werden.


Inzwischen sind einige Tage vergangen, seit Anthony Modeste den Effzeh verlassen und sich dem BVB angeschlossen hat. Beim 1. FC Köln hat sich damit die Notwendigkeit nach einer Nachfolge für den Angriff aufgetan.

Frühzeitig wurden verschiedene Namen genannt, mit denen sich der Klub beschäftigt. Steffen Baumgart plädierte zuletzt sogar dafür, die Gerüchte weiter kochen zu lassen, weil es ihn amüsieren würde, von all diesen Kandidaten zu lesen. Doch noch immer muss der Trainer ohne einen Ersatz auskommen.

Köln lässt sich Zeit: Modeste-Nachfolger erst nach Conference-League-Quali?

Laut Sky möchte sich Köln auch vorerst etwas Zeit bei der Suche lassen. Dabei im Fokus: Die Qualifikation für die Conference League. Dabei spielt der Bundesligist am 18. August und eine Woche später gegen den FC Fehervar aus Ungarn. Erfolgt die Qualifikation, gibt es Einnahmen, die investiert werden können.

Dem Bericht zufolge gibt es derzeit aber keinen Kontakt zwischen dem Klub und Joel Pohjanpalo von Bayer Leverkusen. Der Finne soll ein Thema sein, aber konkret ist das Interesse offenbar nicht. Bei Jhon Cordoba soll die Situation sehr ähnlich sein.

Branimir Hrgota sei weiterhin eine Option, heißt es. Der Stürmer von Greuther Fürth könne es sich vorstellen, "zu einem größeren Klub zu wechseln". Die Gespräche, die es mit ihm gegeben hat, sollen aber ebenfalls noch nicht fortgeschritten sein. Als heiß kann das Thema also nicht eingeschätzt werden.

So macht es den Anschein, als würden die Köln-Verantwortlichen erst in der letzten Woche der Transfer-Periode aktiv werden.

Die ein oder andere Vorbereitung bei ernsthaften Kandidaten wie Hrgota dürften getroffen worden sein, sodass nicht gänzlich neu verhandelt werden müsste. Aber noch ist Köln vergleichsweise weit entfernt davon, den gesuchten Modeste-Nachfolger präsentieren zu können.


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