1. FC Köln

Baumgart fordert mehr Torgefahr: Wird Köln auf dem Transfermarkt aktiv?

Daniel Holfelder
Fordert mehr Torgefahr von seiner Mannschaft: Steffen Baumgart
Fordert mehr Torgefahr von seiner Mannschaft: Steffen Baumgart / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Verkehrte Welt beim Effzeh! Während die Fans in den letzten Jahren häufig eher destruktiven Fußball zu sehen bekamen, mischen nun die Gegner der Geißböcke Beton an. Trainer Steffen Baumgart weiß, wie seine Truppe die gegnerischen Abwehrriegel knacken kann.


"Wir haben im Moment einen, der vorne weg läuft mit 15 Toren, und alle anderen krepeln dahinter rum mit drei und einem Tor", bringt der Coach die Problematik auf den Punkt (via Express). "Wir brauchen insgesamt mehr Spieler, die häufiger treffen."

Damit sind zum einen Mark Uth, Ondrej Duda und die übrigen Offensivakteure gemeint, die Torjäger Anthony Modeste unter die Arme greifen müssen. Zum anderen sind die Aussagen von Baumgart als klarer Fingerzeig in Richtung Transfers zu verstehen.

Welche Spieler der Kölner Trainer dabei genau im Kopf hat, ist allerdings nicht bekannt. Zuletzt hatte es Gerüchte darüber gegeben, dass sich der Tabellenachte schon mit mindestens einem Neuzugang einig sei. Baumgart hatte diese Spekulation allerdings mit einem müden Lächeln abgetan: "Wir sind mit vielen ganz weit. Aber belassen wir es mal bei den Gerüchten."

Gegner stellen sich auf offensive Spielweise des Effzeh ein

Neben personellen Verstärkungen müssen die Geißböcke auch taktisch an ihrer momentan eher geringen Torausbeute arbeiten. In den ersten sieben Heimspielen in dieser Saison hatte der Effzeh bereits 17 Treffer erzielt. Die neue offensive Spielweise blieb natürlich auch den anderen Teams nicht verborgen. Die wählten in Köln fortan einen defensiveren Ansatz, sodass die Geißböcke in den vergangenen sieben Heimpartien nur noch vier Mal einnetzen konnten.

Baumgart zufolge ist vor allem Geduld gefragt: "Wenn ein Gegner den Bus parkt, ist das nicht so einfach." Das habe man auch unter der Woche in der Champions League gesehen, wo sich selbst Mannschaft mit deutlich höherer Qualität als der Effzeh schwertaten, Chancen zu kreieren.

Seine Schützlinge müssten sich Lösungen "erarbeiten, unseren Fußball weiterentwickeln. Das ist ein Prozess", so Baumgart. "Es ist nun mal das Schwierigste im Fußball, gegen so tiefstehende, massive Gegner Lösungen zu finden."

Gerade in der neuen Saison wird es spannend zu sehen sein, ob Baumgart seine Mannschaft in diesem Bereich auf ein neues Level heben kann.


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