FC Bayern weiterhin nicht auf Erfolgskurs: Ist ein Tuchel-Aus ein Thema?

  • Die Niederlage gegen Leverkusen schmerzt die Münchener noch immer
  • Die Meisterschaft rückt in die Ferne
  • Wie groß ist der interne Rückhalt gegenüber Thomas Tuchel?

Hält der FC Bayern weiter Thomas Tuchel fest?
Hält der FC Bayern weiter Thomas Tuchel fest? / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Dass der große Favorit auf die diesjährige Meisterschaft nicht der FC Bayern ist, schmerzt den Rekordmeister. Während die Titel zurzeit weiter entfernt sind, überzeugen auch die Auftritte nur selten. Wie groß ist der Rückhalt für Thomas Tuchel?

Inzwischen konnte der FC Bayern etwas zeitlichen Abstand zur schmerzhaften 0:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen nehmen. Weil dieses Resultat aber auch völlig verdient war und es nachhaltige Spuren in der Tabelle hinterlassen hat, nämlich einen Rückstand von nun fünf Punkten auf die Werkself, wird den Münchenern dieser Schmerz aber noch etwas erhalten bleiben.

Weil sich der Erfolg einer Saison des FCB nun einmal an Titeln misst, wortwörtlich im Plural, stellen sich einige Fans die Frage: Wie fest sitzt Thomas Tuchel noch im Sattel, angesichts einer aktuell wahrscheinlich erscheinenden Null-Titel-Spielzeit?

An Tuchels Trainerstuhl wird bislang kaum gesägt - der Fokus liegt auf der Mannschaft

Eine vorzeitige Freistellung des Trainers ist den Informationen von Sky zufolge gar kein Thema. Auch nach der Leverkusen-Pleite bleibt der Plan: Tuchel soll definitiv und mindestens bis zum Sommer weitermachen, bestenfalls seinen bis 2025 gültigen Vertrag erfüllen.

Anstatt eine derartige Trainer-Diskussion zu führen, scheinen die Verantwortlichen lieber den Fokus auf die restliche Saison legen zu wollen. In der Champions League machen sich die Bayern weiterhin ehrgeizige Hoffnungen, während das Titelrennen in der Bundesliga trotz schlechter Vorzeichen längst noch nicht entschieden ist. Ein möglichst langer Run in der Königsklasse sowie die Aufholjagd in der Liga sollen mit Tuchel an der Seitenlinie angegangen werden.

Darüber hinaus scheint es an der Säbener Straße auch mehr Zweifel an so manchem Spieler zu geben, als am Trainer. Wie Sky berichtet, ist für den nächsten Sommer so oder so und damit unabhängig von Tuchel ein Umbruch geplant. Demnach herrsche überwiegend die Meinung vor, dass die aktuelle Mannschaft "schwer trainierbar ist" und dass manch ein Charakter dem Team eher abträglich ist. Inwieweit dieser Umbruch ausfällt, wird auch an Max Eberl liegen. Der neue Sportvorstand wird zum März seinen neuen Job antreten.

Doch auch wenn es aktuell deutlich weniger um Tuchel geht, so dürfte eines klar sein: Steht nach dem letzten Pflichtspiel gar kein Titel, während in den übrigen zwei Wettbewerben nicht überzeugt wurde, so werden die Gedankenspiele um einen Trainerwechsel wohl oder übel zunehmen.


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