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FC Bayern Transfers: Was passiert noch bis zum 1. September?

Simon Zimmermann
Drei kommen, einer geht? Joshua Zirkzee soll die Bayern wohl noch verlassen
Drei kommen, einer geht? Joshua Zirkzee soll die Bayern wohl noch verlassen / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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An der Säbener Straße darf man ganz gelassen auf das Ende des Sommer-Transferfensters schauen. Die Bayern haben ihre Hausaufgaben mehr als gemacht. Dennoch deutete Hasan Salihamidzic weitere Aktivitäten an.


Bis zum 1. September ist der Sommer-Transfermarkt noch offen. Beim FC Bayern könnte sich bis dahin noch etwas tun. Das deutete zumindest Sportvorstand Hasan Salihamidzic an.

"Es sind noch zehn Tage Transfermarkt. Wir sind glücklich mit dem jetzigen Kader. Mal sehen, was passiert, aber wir sind glücklich und entspannt. Wir agieren jetzt aus einer anderen Position", erklärte er gegenüber DAZN.

Laimer-Transfer in diesem Sommer kein Thema mehr

Ob auf der Zugangsseite aber tatsächlich noch etwas passiert, ist eher unwahrscheinlich. Nach den Top-Transfers um Mané, de Ligt, Gravenberch und Mazraoui ist der FCB-Kader sehr gut und breit aufgestellt. Der Rekord-Saisonstart in der Bundesliga unterstreicht das eindrucksvoll.

Auch das heiße Sommer-Thema Konrad Laimer ist abgekühlt. Dank der guten Auftritte von Marcel Sabitzer dürfte sich ein Transfer des Leipzig-Abräumers vorerst zerschlagen haben. "Es ist verständlich, dass Bayern ihn haben wollte, jetzt haben wir ihn gehalten", erklärte RB-Coach Domenico Tedesco passend dazu gegenüber Sky.

Drei Spieler sollen noch gehen

Viel eher könnte sich noch etwas auf der Abgangsseite tun. Wie Sky berichtet, sollen drei Spieler noch gehen. Die Rede ist von Leih-Rückkehrer Joshua Zirkzee, an dem mehrere Klubs interessiert sein sollen. Der 21-Jährige favorisiert wohl einen festen Wechsel zu RSC Anderlecht, wo er vergangene Saison überzeugen konnte. Ob der Transfer über die Bühne gehen kann, ist aber noch fraglich. Zirkzee hat noch bis 2023 Vertrag.

Ein klarer Abgangskandidat ist auch Bouna Sarr. Hinter Pavard, Mazraoui und auch Stanisic ist er auf der rechten Abwehrseite nur noch die Nummer vier. Fraglich allerdings, ob es einen Abnehmer für den 30-Jährigen geben wird. Zunmal er einen gut dotierten Vertrag bis 2024 besitzt.

Das ist auch bei Adrian Fein der Fall, nachdem sich ein Wechsel nach LA zerschlagen hatte. Nach mehreren Leihen, die zuletzt allesamt äußerst unglücklich verliefen, soll Fein nun fest verkauft werden. Fein spielt bei den Bayern nicht mal mehr in der zweiten Mannschaft eine Rolle, kassiert allerdings mit zwei Millionen Euro im Jahr viel Geld (Vertrag bis 2023).

Gerüchte gibt es über ein Interesse von Jahn Regensburg. Beim Zweitligisten spielte Fein bereits als Leihspieler. Auch Eredivisie-Klub Excelsior Rotterdam soll sich mit Fein beschäftigen.

Vidovic-Leihe wäre gut für die Entwicklung des Sturm-Juwels

Ein Sonderfall stellt Gabriel Vidovic dar. Der 18-jährige Kroate zeigte nach seiner Einwechslung am Sonntag gegen Bochum erneut, dass er sehr viel Potenzial besitzt. Der Regionalliga ist der Offensivmann eigentlich entwachsen, bei den Profis ist die Konkurrenz aber zu groß, um regelmäßig zu spielen.

Zuletzt schwärmte Trainer Julian Nagelsmann sehr über den Youngster. Für diesen und auch die Bayern wäre eine Leihe innerhalb der Bundesliga oder zu einem ambitionierten Zweitligisten wohl die Optimallösung.


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