Bayern München

Unzufriedene Bayern-Stars: 2 Abgänge schon beschlossen?

Jan Kupitz
Süle und Pavard sind unzufrieden
Süle und Pavard sind unzufrieden / CHRISTOF STACHE/GettyImages
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Vielen Widrigkeiten getrotzt, mit neun Punkten Vorsprung Herbstmeister und dazu in der Champions League einen machbaren Gegner vor der Brust: Beim FC Bayern München sollte vor dem Weihnachtsfest eigentlich jeder rundum zufrieden sein.

Dem ist aber nicht so! Laut Sky gibt es vier unzufriedene Spieler im Kader des Rekordmeisters - bei zweien ist ein Abgang offenbar schon so gut wie besiegelt.

1. Niklas Süle

Niklas Süle
Niklas Süle / Sebastian Widmann/GettyImages

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass der FC Bayern und Niklas Süle an einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages arbeiten. Laut Sky sind die Chancen, dass sich die beiden Parteien auf eine weitere Zusammenarbeit einigen, jedoch sehr gering. Grund ist die wieder einmal fehlende Wertschätzung gegenüber dem 26-Jährigen, der trotz Topleistungen häufig zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt.

Sky-Experte Marc Behrenbeck erklärt, es sei "schwierig bis unmöglich, ihn von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen. Sein Abgang ist so gut wie besiegelt."

2. Corentin Tolisso

Corentin Tolisso
Corentin Tolisso / Sebastian Widmann/GettyImages

Der zweite Spieler, dessen Wechsel kaum vermeidbar scheint, ist Corentin Tolisso. Obwohl der Franzose zuletzt häufiger spielen durfte, dabei überzeugte und von Julian Nagelsmann auch viel öffentliches Lob einheimst, gilt auch bei ihm eine Vertragsverlängerung als unwahrscheinlich.

Behrenbeck berichtet: "Er will weg. Momentan ist auch da ein ablösefreier Abgang im Sommer das wahrscheinlichste." Aber auch ein schneller Wechsel im Winter sei nicht gänzlich auszuschließen.

Laut dem spanischen Sender Cadena SER führt bei Tolisso eine Spur zu Real Madrid.

3. Benjamin Pavard

Benjamin Pavard
Benjamin Pavard / Alexander Hassenstein/GettyImages

Auch Benjamin Pavard soll zu den Spielern zählen, die beim FC Bayern unzufrieden sind. Beim Franzosen gibt es zwei Gründe: seine Position und sein Gehalt.

Der gelernte Innenverteidiger spielt unter Julian Nagelsmann (wie auch unter dessen Vorgängern) ausschließlich auf der Rechtsverteidiger-Position. Dort erledigt er seinen Job größtenteils solide - doch Pavard will endlich im Abwehrzentrum ran, wie es bei Sky heißt.

Dazu kommt: "Er will auch mehr Gehalt. Im Verhältnis zu seiner Leistung verdient er relativ wenig und sein Vertrag läuft noch recht lange", so Behrenbeck. "Bei ihm ist alles offen."

Pavard ist bis 2024 an den Rekordmeister gebunden.

4. Kingsley Coman

Kingsley Coman
Kingsley Coman / Matthias Hangst/GettyImages

Der Letzte im Bunde ist - wenig überraschend - Kingsley Coman. Der Dribbelkünstler überzeugt sportlich auf ganzer Linie und möchte dementsprechend finanziell entlohnt werden. Bislang konnte und wollte der FC Bayern die Gehaltsforderungen des Franzosen nicht erfüllen.

Doch es gibt zumindest wieder eine Annäherung zwischen beiden Parteien. "Die Verhandlungen laufen. Man ist aber zwischen fünf und sechs Millionen auseinander."

Laut Bild-Infos wollen die Münchener nicht mehr als Marke von 15 Millionen Euro bieten. Die Personalie bleibt spannend.

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