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Bayern München

Mittelstürmer-Juwel Ricardo Pepi schießt sich in Bayern-Fokus

Simon Zimmermann
Ricardo Pepi erzielte bei seinem Länderspieldebüt direkt ein Tor
Ricardo Pepi erzielte bei seinem Länderspieldebüt direkt ein Tor / ORLANDO SIERRA/Getty Images
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Immer mehr junge US-Talente können auf sich aufmerksam machen. In der Bundesliga läuft bereits das ein oder anderen Juwel aus den Staaten auf. Zum FC Bayern könnten es bald gleich zwei schaffen.


Justin Che, Verteidiger des FC Dallas, war bereits für ein knappes halbes Jahr per Leihe in München. Für die zweite Mannschaft in der 3. Liga überzeugte der erst 17-Jährige auf ganzer Linie. Von einem festen Transfer sahen die Bayern aber etwas überraschend ab - vorerst. Denn es gilt weiterhin als wahrscheinlich, dass der Abwehrspieler früher oder später zum deutschen Rekordmeister wechselt.

Für rund zwei Millionen Euro könnte der Youngster spätestens im kommenden Jahr zu haben sein. Da die Bayern mit Dallas eine Kooperation pflegen, sind die Wege ohnehin kurz. Und könnten noch einen weiteren Youngster aus Texas an die Isar bringen.

Justin Che
Justin Che kann sowohl als Innen- als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden / Sebastian Widmann/Getty Images

Mittelstürmer Pepi: Ein US-Knipser für die Bayern?

Der 18 Jahre alte Mittelstürmer Ricardo Pepi feierte in der jüngsten Länderspielpause sein Debüt für die A-Nationalelf der USA. Und was für ein Debüt er feiern durfte. Beim 4:1-Sieg in der WM-Quali gegen Honduras stand Pepi direkt in der Startelf und lieferte mit einem Tor und zwei Vorlagen ab.

In der MLS gelangen dem 1,85m großen Angreifer in diesem Jahr bereits zwölf Tore und zwei Vorlagen in 24 Spielen. Für einen erst 18-Jährigen eine beeindruckende Quote, die auch den Bayern-Bossen nicht entgangen zu sein scheint.

Laut dem Journalisten und MLS-Experten Jaime Ojeda haben die Bayern bereits ihr Interesse hinterlegt. Daneben sollen gleich vier Klubs aus Italien interessiert sein. Namentlich genannt wird dabei nur AC Florenz.

Pepi trainierte bereits in München

Auch Pepi war bereits im Rahmen der Kooperation in München und trainierte in der Bayern-Jugend. Sein Trainer in Dallas jedenfalls schwärmt vom Angreifer mit mexikanischen Wurzeln. "Dieser Junge ist extrem hungrig", so Luchi Gonzalez, der Pepi allerdings nicht weiter trainieren wird. Dallas trennte sich in der Nacht von Sonntag auf Montag vom Coach.

Der sagte zuvor noch, dass er nicht befürchte, Pepi könnte abheben. Im Gegenteil: "Ich sehe nicht, dass sich dieser Junge viel verändert. Tatsächlich sehe ich, dass er all diese Aufmerksamkeit wirklich darauf lenkt, noch härter arbeiten zu wollen und seinen Verein und seine Familie stolz und seine Fans stolzer auf ihn zu machen. Ich sehe einen klaren Fokus", sagte Gonzalez. Ein Fokus, den Pepi bald zum FC Bayern bringen könnte.

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