Bayern München

Adeyemi-Poker: FC Bayern wegen Musiala im Hintertreffen?

Jan Kupitz
Karim Adeyemi hat die große Wahl
Karim Adeyemi hat die große Wahl / Severin Aichbauer/GettyImages
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Der FC Bayern München hat im Poker um Karim Adeyemi offenbar schlechte Karten. Ein Grund dafür soll ausgerechnet Jamal Musiala sein.


Adeyemi ist aktuell einer der am heißesten umworbenen Youngster der Fußballwelt. Das Who is Who der europäischen Topklubs - namentlich Bayern München, Borussia Dortmund, Liverpool, PSG, Inter Mailand und Tottenham - sollen sich mit dem 19-Jährigen beschäftigen. Schaut man sich die Auftritte des Flügelspielers an, nur allzu verständlich.

Jüngst wurde bekannt, dass der FC Bayern München, für den Adeyemi in der Jugend aktiv war, schlechte Karten besitze. Ausgerechnet der BVB, der sich laut Sport1 in Person von Sebastian Kehl bereits über konkrete Zahlen mit der Adeyemi-Seite ausgetauscht hat, scheint dagegen in der Pole Position zu liegen.

Laut Angaben von Spox und Goal soll auch Jamal Musiala ein Grund sein, warum die Münchener im Werben um Adeyemi aktuell hinten dran sind. Denn Musialas Einsatzzeiten der letzten Wochen scheinen dem Umfeld des umworbenen Salzburgers ein Dorn im Auge zu sein - nur zweimal durfte Musiala in dieser Bundesligasaison beim FC Bayern starten, dazu je einmal im DFB-Pokal und Champions League.

Im Normalfall vertraut Julian Nagelsmann auf die etablierteren Kräfte wie Thomas Müller, Serge Gnabry, Leroy Sané und Kingsley Coman in der Dreierreihe hinter dem unangefochtenen Robert Lewandowski.

Jamal Musiala
Musiala ist beim FC Bayern "nur" Edeljoker / Boris Streubel/GettyImages

Wenn ein ähnlich talentierter Kicker wie Musiala in der Regel nur der Einwechselspieler vom Dienst ist, dann würde Adeyemi wohl ein ähnliches Schicksal blühen, so die logische Schlussfolgerung, die die Adeyemi-Seite an der sportlichen Perspektive beim FC Bayern zweifeln lässt. Daran würde wohl auch ein im Raum stehender Abgang von Coman nur wenig ändern, wie es im Bericht heißt.

Beim BVB sähe die Lage natürlich anders aus. In Dortmund werden die Youngster häufig mit einem Stammplatz bedacht. Nach aktuellem Stand scheint diese Aussicht der Adeyemi-Seite besser zu gefallen.

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