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Süle-Nachfolger: Der Stand bei Antonio Rüdiger

Daniel Holfelder
Wechselt aller Voraussicht nach nicht nach München. Antonio Rüdiger.
Wechselt aller Voraussicht nach nicht nach München. Antonio Rüdiger. / Craig Mercer/MB Media/GettyImages
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Der FC Bayern hat eine Verpflichtung von Antonio Rüdiger offenbar zu den Akten gelegt. Der 28-jährige Innenverteidiger ist im Sommer zwar ablösefrei zu haben. Das Gehalt des Nationalspielers ist den Münchnern jedoch zu hoch.


Laut einem Bericht der SportBild liegen Rüdiger und die Bayern in Sachen Gehaltsvorstellungen so weit auseinander, dass die Münchner alle Gedankenspiele um den ehemaligen Stuttgarter beendet haben. Zudem heißt es aus dem Umfeld des Defensivspezialisten, dass eine Rückkehr nach Deutschland keine Priorität für den 28-Jährigen besitze.

Ähnlich verhält es sich im Fall von Rüdigers Mannschaftskameraden Anders Christensen. Der Vertrag des Dänen läuft ebenfalls zum Saisonende aus - trotzdem zögern die Bayern damit, auf die Gehaltsforderungen des 25-Jährigen einzugehen. Dem Vernehmen nach fordert Christensen weniger Gehalt als Rüdiger, will aber trotzdem mehr als zehn Millionen pro Jahr verdienen.

Auf eine Forderung dieser Höhe wollte der Rekordmeister bereits im Fall von Niklas Süle nicht eingehen. Dessen Berater Volker Struth stellte allerdings im Doppelpass klar, dass Süle sich nicht aufgrund finanzieller Motive gegen einen Verbleib in München entschieden habe.

Dass die Bayern auf den Weggang Süles reagieren müssen, steht außer Frage. Sportvorstand Oliver Kahn hatte kürzlich bei Sky angedeutet, dass man primär einen ablösefreien Nachfolger für den baldigen Dortmunder verpflichten wolle. Trotz des SportBild-Berichts dürften die Bayern also mindestens die Personalie Christensen weiterhin im Blick behalten.


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