Wie der FC Bayern an die Lewandowski-Prämien kommt

Yannik Möller
Robert Lewandowski
Robert Lewandowski / Quality Sport Images/GettyImages
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Der FC Bayern hat sich neben der festen Ablösesumme für Robert Lewandowski weitere Bonuszahlungen gesichert. Gut für den Bundesligisten: Sie sind vom Erfolg des Stürmers und nicht des FC Barcelona abhängig.


45 Millionen Euro haben sich die Bayern im vergangenen Sommer gesichert, um Robert Lewandowski schlussendlich doch an Barcelona abzugeben. Eine Summe, für die die Verantwortlichen an der Säbener Straße vielfach gelobt wurden.

Zwar trifft der Stürmer auch für Barca regelmäßig, doch hat sie das nicht vor dem frühzeitigen Aus in der Champions League gerettet. Stattdessen werden früher oder später noch weitere Zahlungen für den Torjäger fällig. Dem Bild-Podcast 'Bayern Insider' zufolge sind die Prämien nämlich an die Performance von Lewandowski gebunden und nicht an weitere Erfolge für seinen neuen Klub.

Bayern-Boni an Tore von Lewandowski geknüpft

Weitere fünf Millionen Euro sind möglich, sodass das finanzielle Paket auf 50 Millionen Euro anwachsen kann.

Dem Podcast zufolge hat Hasan Salihamidzic ein cleveres Modell für die Boni herausgearbeitet: Demnach gibt es pro Saison, in der Lewandowski wettbewerbsübergreifend mindestens 25 Tore erzielt, jeweils 1,25 Millionen Euro.

Der wichtige Kontext: Schon jetzt, in der laufenden Saison, kommt er auf 17 Tore. Dass dieser Tore-Bonus 22/23 aktiviert wird, ist also höchstwahrscheinlich.

Zusammen mit den weiteren Vertragsjahren, in denen die Bedingungen ebenso gelten, sind die fünf Millionen Euro möglich - und augenscheinlich auch wahrscheinlich. Umso besser, dass Barca in die Europa League rutscht: Gegen vergleichsweise einfachere Gegner wird Lewandowski eher noch mehr Tore erzielen können. Das spült weiteres Geld in die Bayern-Kasse.


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