Bayern München

Der Bayern-Plan für die "Wochen der Wahrheit"

Simon Zimmermann
Lewandowski und Gnabry: Zwei heiß diskutierte Personalien beim FCB
Lewandowski und Gnabry: Zwei heiß diskutierte Personalien beim FCB / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Der FC Bayern blickt auf die Wochen der Wahrheit - sportlich, aber auch personell. Während in der Königsklasse das Halbfinal-Duell mit Liverpool winkt, will man die eigenen Topstars halten. Thomas Müller und Manuel Neuer könnten den Anfang machen, bei Robert Lewandowski und Serge Gnabry bleibt der "Beziehungsstatus kompliziert".


Crunchtime! Die Saison geht in die entscheidende Phase. Für den FC Bayern gilt es im April und Mai die Deutsche Meisterschaft endgültig klarzumachen. Und natürlich vor allem, in der Champions League die Hände an den Henkelpott zu bekommen.

Mit dem FC Villarreal wartet im Viertelfinale eine unangenehme, aber machbare Aufgabe. Klar ist: Für den FC Bayern ist das Halbfinale Pflicht. Dann dürfte es zum Duell mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool kommen.

Müller vor Vertragsverlängerung - mit Signalwirkung?

Heißer als die anstehenden Viertelfinal-Duelle gegen das Gelbe U-Boot werden derzeit aber die Bayern-Personalien diskutiert. Auch hier will und muss man in der Führungsriege beim Rekordmeister in den kommenden Wochen erfolgreich sein. Den Anfang dürfte Thomas Müller machen. Gespräche mit dessen Berater Ludwig Kögl wurden am vergangenen Freitag geführt. In einer positiven Atmosphäre, wie die Sportbild berichtet.

Alles spricht für eine Vertragsverlängerung des 32-Jährigen bis 2025. Müllers Unterschrift könnte dann durchaus eine Signalwirkung haben. Vor allem auf Kapitän Manuel Neuer, dem wohl ebenfalls ein neuer Vertrag bis 2025 winkt.

Der Fall Lewandowski wird zum Dauer-Thema

Kniffliger ist das schon der Fall Lewandowski. Mit dem 33-jährigen Polen soll es weiterhin noch keine ernsthaften Vertragsgespräche gegeben haben. Auf der anderen Seite bandelt sein Berater Pini Zahavi bei den internationalen Topklubs an - u.a. bei PSG und vor allem dem FC Barcelona. Die Gespräche mit Zahavi um einen Bayern-Verbleib dürften demnach kompliziert werden (was man in München schon gewohnt sein wird).

Übrigens, sollten die Verhandlungen tatsächlich scheitern und Lewandowski im Sommer wechseln wollen, wird die geforderte Ablöse von der spanischen Sport auf 100 Millionen Euro taxiert. Ein "erschwinglicher Preis für einen Topspieler" schreibt das Blatt. Für einen 33-Jährigen mit nur noch einem Jahr Rest-Vertrag klingt das für uns aber schon ganz schön happig!

Gnabry kann in der Crunchtime Eigenwerbung betreiben

Während es bei Lewandowski also noch sehr kompliziert werden dürfte, ist es das schon bei Serge Gnabry. Auch dessen Vertrag läuft 2023 aus. Knackpunkt in den stockenden Verhandlungen ist wohl weiterhin das Gehalt. Gnabry will künftig auf einer Stufe mit Leroy Sané und Kingsley Coman stehen, die rund 15 Millionen Euro im Jahr verdienen sollen.

Die FCB-Führung wirft Gnabry allerdings vor, dass seine Leistungen zu sehr schwanken. Der 26-Jährige kann die Saison-Crunchtime also dafür nutzen, um für sich selbst zu werben. Laut Sportbild soll innerhalb der kommenden 14 Tage eine weitere Gesprächsrunde angesetzt sein.


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