Bayern München

Wegen Nianzou: Dicke Luft zwischen Brazzo und Nagelsmann?

Daniel Holfelder
Tanguy Nianzou
Tanguy Nianzou / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Um das Verhältnis zwischen Hasan Salihamidzic und Julian Nagelsmann soll es momentan nicht zum Besten bestellt sein. Grund: Zu wenige Einsatzchancen für Brazzo-Liebling Tanguy Nianzou.


Wie Bild-Fußballchef Christian Falk in seinem Podcast Bayern Insider verraten hat, zeigt sich Brazzo enttäuscht darüber, dass der junge Franzose unter Nagelsmann kaum Spielpraxis erhält.

Der Bayern-Sportvorstand hatte Nianzou 2019 aus Paris an die Isar gelotst und ist offenbar überzeugt davon, dass der 19-Jährige das Zeug für eine große Karriere mitbringt.

Nagelsmann sieht das allem Anschein nach anders. In der Bundesliga wurde Nianzou unter dem neuen Coach bislang nur elf Mal eingewechselt. Zuletzt schaffte es der Innenverteidiger nicht einmal mehr in den Spieltagskader.

Nianzou als Süle-Nachfolger?

Nach dem ablösefreien Verlust von Niklas Süle wollen die Münchner im Abwehrzentrum unbedingt nachbessern. Oder steht mit Nianzou der Nachfolger des baldigen Dortmunders bereits im Kader?

Kurze und einfache Antwort: Nein. Bei allem (vermeintlichen) Talent ist der Franzose wohl weder der Bayern-Mannschaft noch den Fans als Süle-Nachfolger zu vermitteln. Dass der 19-Jährige in Zukunft eine wichtigere Rolle im Team des Rekordmeisters einnehmen könnte, ist durchaus möglich. Dass er aber kurz- bis mittelfristig zur Stammkraft wird, eher unwahrscheinlich.


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