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DFB-Team

Wird Flick doch kein Bundestrainer? "Gab auch andere Gespräche"

Jan Kupitz
Was wird denn nun aus Hansi Flick?
Was wird denn nun aus Hansi Flick? / Pool/Getty Images
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Im Sommer wird Hansi Flick den FC Bayern München verlassen - um nach der EM 2020 den Posten des Bundestrainers zu übernehmen. So dachte man zumindest. Doch der 56-Jährige ließ am Freitag mit vielsagenden Kommentaren aufhorchen.


Ende April, nachdem der Rekordmeister offiziell die Einigung über eine Vertragsauflösung mit Hansi Flick verkündet hatte, ließ der DFB verlauten, in Kürze entsprechende Gespräche mit dem Star-Coach aufnehmen zu wollen. Der gebürtige Heidelberger gilt als Wunschlösung der DFB-Verantwortlichen, um ab Sommer die Löw-Nachfolge anzutreten.

"Was die Zukunft betrifft, ist noch lange nichts entschieden"

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach bestätigte Flick, dass er sich mittlerweile mit dem Fußballbund ausgetauscht habe - dass er den Bundestrainerjob auch annehmen werde, sei aber nicht so sicher, wie es die Öffentlichkeit zu glauben scheint. "Es ist so, dass sich alle auf den DFB fokussieren. Es gab schon Gespräche mit Oliver Bierhoff", erklärte Flick (via tz), "aber es gab auch durchaus andere Gespräche. Was die Zukunft betrifft, ist noch lange nichts entschieden und ich warte ab, was noch kommt."

In der Vergangenheit hatte es immer mal wieder lose Gerüchte gegeben, dass auch ausländische Topklubs an Flick interessiert seien - vor allem in England soll es großes Interesse am Sextuple-Sieger geben.

Dennoch musste auch Flick eingestehen, dass der Posten als Bundestrainer "natürlich etwas Besonderes" sei, "weil man die besten Spieler Deutschlands in der Mannschaft hat. Ich war lange eng mit dabei und habe eine sehr schöne Zeit gehabt, ich weiß also, was mich dort erwarten wird."

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