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Robert Lewandowski

Lewandowski-Zukunft: Zwischen Ärger, Geduld und Wechselwunsch

Simon Zimmermann
Bis zum Ende FC Bayern oder noch mal ein neuer Klub, Lewy?
Bis zum Ende FC Bayern oder noch mal ein neuer Klub, Lewy? / Matthias Hangst/Getty Images
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Neuer Wirbel um Robert Lewandowski. Der Bayern-Torjäger soll verärgert sein über den Flick-Abschied und die Transferpolitik des Rekordmeisters. Sein Berater scheint auf einen schnellen Transfer nach Paris zu hoffen. Wie geht es weiter mit Lewandowski?


Mit 32 Jahren ist Weltfußballer Robert Lewandowski in der Form seines Lebens. Seine 40 Tore und die Einstellung von Gerd Müllers Bundesliga-Rekord sind ein weiterer Meilenstein in der Karriere des Torjägers. Mit dem FC Bayern hat Lewandowski mittlerweile sieben deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokalsiege, die Champions League, die Klub-WM und zahlreiche Supercups gewonnen. Ist der Pole mit dem FC Bayern auf dem Gipfel angelangt - und will er sich deshalb noch einmal eine neue Herausforderung suchen?

Lewandowski will Saison 2021/22 abwarten

In den internationalen Medien wird jedenfalls kräftig spekuliert. Sollte ein Mittelstürmer der Marke Lewandowski auf den Markt kommen, würden sich natürlich alle Spitzenklubs Europas um ihn reißen. Vor allem nach Spanien soll Lewandowski blicken. Über einen Wechsel zu Real Madrid gab es all die Jahre immer Spekulationen. Auch Paris Saint-Germain soll sehr interessiert sein, die Premier-League-Spitzenklubs sowieso.

Trotz all der Gerüchte: In diesem Sommer wird bei Lewandowski nichts passieren. Sein Vertrag ist noch bis 2023 gültig, der FC Bayern wird ihn für kein Geld der Welt ziehen lassen. Karl-Heinz Rummenigge betonte dies zuletzt eindeutig.

Auch Lewandowski selbst scheint vorerst kein Interesse an einem vorzeitigen Abschied zu haben. Glaubt man Sportbild-Chefreporter Christian Falk, will der Pole zunächst abwarten, wie sich die Situation unter Neu-Coach Julian Nagelsmann entwickelt.

Lewandowski unzufrieden mit Flick-Abgang und Transfers

Wirklich gefallen habe Lewandowski der Abgang von Hansi Flick und die Transfer-Politik aus dem letzten Sommer nicht. Im Gegenteil - der 32-Jährige hätte gerne mit Flick weitergemacht und sei verärgert über die Kaderplanung gewesen. Erfahrene Spieler wie Ivan Perisic wurden abgegeben, die Neuzugänge konnten fast allesamt nicht weiterhelfen.

Der aktuelle Wirbel um Lewandowskis Zukunft wird dennoch mehr von dessen berüchtigten Berater Pini Zahavi verursacht, als vom Polen selbst. Zahavi jedenfalls soll versuchen einen Transfer zu PSG zu forcieren. Lewandowski habe auf Paris aber "keine Lust", behauptet die Sportbild.

Es wäre ohnehin kaum vorstellbar, dass Lewandowski die Bayern für PSG verlassen würde. Aus Spieler-Sicht wirklich Sinn machen würde wohl nur Real Madrid. Und bei den Königlichen scheint man mit Mbappé und Haaland andere Pläne zu haben.

Alles in allem spricht vieles dafür, dass Lewandowski auch über die kommende Saison hinaus das Bayern-Trikot tragen wird. Auch wenn Pini Zahavi dann auf eine Transfer-Provision verzichten muss...

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