Bayern München

Klinsmann hält Haaland-Transfer zu Bayern für unsinnig

Malte Henkevoß
Ex-Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann meldet sich zu Wort.
Ex-Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann meldet sich zu Wort. / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Der FC Bayern wird ebenso wie einige internationale Top-Klubs im Transferrennen um Erling Haaland immer wieder als Interessent genannt. Wenn es nach Ex-Trainer Jürgen Klinsmann geht, sollte man den Norweger allerdings nicht holen - oder zumindest noch nicht.


Dem 57-Jährigen nach macht es keinen Sinn, Haaland nach München zu holen, solange Robert Lewandowski noch dort in Bestform aufläuft. "Für mich ist das keine perfekte Kombination", sagte Klinsmann der französischen Sportzeitschrift L'Équipe im Interview. Lewandowski und Haaland sind "zwei Neuner, die würden sich gegenseitig auf den Füßen stehen."

Klinsmann ist der Meinung, dass Haaland und Lewandowski dementsprechend nicht nebeneinander spielen könnten, weil ihre Rollen in der Mannschaft zu ähnlich seien. Stattdessen sollte eine Verpflichtung des Norwegers wenn überhaupt später stattfinden. Wenn die Bayern Haaland holen wollen, "dann würden sie damit sicher warten, bis Lewandowski weg ist."

Das Problem ist, dass Haaland bis dahin mit Sicherheit bereits bei einem anderen Top-Klub unter Vertrag stehen wird. Denn auch wenn Lewandowskis Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ist nicht davon auszugehen, dass er beim FC Bayern bereits fertig ist. Haalands Vertrag hingegen geht noch bis 2023, über seine Ausstiegsklausel von 75 Millionen Euro ist allerdings jeder Klub bereits bestens informiert.

Interessenten gibt es ja ohnehin bereits in rauen Mengen. Ob Real Madrid, Barcelona, Manchester City oder United, aus allen Top-Ligen gibt es gefühlt mindestens einen Klub, der sich die Dienste und Tore von Erling Haaland sichern will.

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