So erklärt Salihamidzic den schwächelnden Kimmich

Yannik Möller
Joshua Kimmich
Joshua Kimmich / Stuart Franklin/GettyImages
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Nachdem Joshua Kimmich schon bei der Weltmeisterschaft nicht als Führungsspieler und Leistungsträger vorangehen konnte, zeigte er auch beim Bundesliga-Restart eine recht unglückliche Leistung. Dazu hat sich nun auch Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic geäußert.


Normalerweise gehört Joshua Kimmich zu den beständigsten Spielern der Bayern - und das stets auf einem sehr hohen Niveau.

Blickt man auf seine Statistiken vom 1:1-Remis gegen RB Leipzig, dann würde man mindestens ein grundsolides, wenn nicht gar ein gutes Spiel von ihm erwarten. So konnte er beispielsweise acht seiner zwölf Zweikämpfe gewinnen, 92 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler bringen und zudem einen Schlüsselpass spielen.

Abseits dieser Zahlen wirkte sein Auftritt aber nicht so souverän und gradlinig, wie man es von ihm gewohnt ist. Oder es gewohnt war, zumindest bis zur Weltmeisterschaft. Auch dort machte der 27-Jährige nicht den Eindruck eines unantastbaren Leaders. Das erneut frühe Aus, das gab auch er selbst zu, hat ihm zusätzlich zu schaffen gemacht.

Salihamidzic unterstützt Kimmich: "War im Trainingslager überragend"

Bei Bild TV wurde Hasan Salihamidzic am Sonntag auf dieses Thema angesprochen. Logischerweise erklärte der Münchener Sportvorstand nicht, dass sich Kimmich in einer Art Mini-Formkrise befinde. Und doch zeigten seine Verteidigungen gegenüber dem Kapitän, dass er zurzeit unter seiner Klasse aufspielt.

"Ich habe jede Trainingseinheit gesehen. Er war im Trainingslager überragend, hat sich gut zurückgemeldet. Unsere Mannschaft hat keine gute Leistung gezeigt, besonders in der letzten halben Stunde", wich Salihamidzic auf das gesamte Team aus.

Das Vorstandsmitglied weiter: "Natürlich hat er bei dem Tor einen Fehler gemacht, aber ansonsten ist das ein Spieler, der für unsere Mannschaft ganz, ganz wichtig ist."

Damit bezog sich Salihamidzic auf den Fehlpass vor dem Ausgleichstreffer von Leipzig, bevor Kimmich noch einen wichtigen Zweikampf im eigenen Strafraum verlor und stattdessen auf ein Offensivfoul setzte, das Schiedsrichter Daniel Siebert richtigerweise nicht pfiff. Fehler, die dem Mittelfeld-Strategen sonst so gut wie nie passieren.

Kimmich habe sich nach der WM "viele Gedanken gemacht", inzwischen sei er aber wieder voll und ganz "auf den FC Bayern konzentriert".


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