Bayern München

Nagelsmann über Bayerns Innenverteidiger-Suche

Jan Kupitz
Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann / Simon Hofmann/GettyImages
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Das Abwehrpuzzle beim FC Bayern: Kommt im Sommer tatsächlich kein externer Nachfolger für Niklas Süle?


In dieser Woche berichtete die Sport Bild, dass der FC Bayern intern die Entscheidung getroffen habe, keinen neuen Innenverteidiger zu verpflichten und den Abgang von Niklas Süle stattdessen intern aufzufangen. Demnach soll Benjamin Pavard dauerhaft ins Zentrum rücken und ein neuer Hochkaräter für die rechte Abwehrseite kommen - Favorit hierfür ist Noussair Mazraoui.

Vor dem schweren Auswärtsspiel beim SC Freiburg deutete Julian Nagelsmann an, dass diese Berichterstattung im Kern richtig sei. "Ich kann nicht garantieren, dass wir einen neuen Innenverteidiger holen werden", bestätigte der 34-Jährige und betonte. "Es muss immer das Gesamtpaket stimmen, wenn man einen Spieler verpflichtet."

Sollte sich kein Spieler mit dem richtigen Gesamtpaket finden lassen, hätte Nagelsmann aber auch keine Bauchschmerzen, auf das vorhandene Personal - inklusive Pavard - zu vertrauen. "Benji kann ein Süle-Ersatz sein, er ist ein gelernter Innenverteidiger", unterstrich der Bayern-Coach. "Das Schöne an ihm ist, dass er auch als Rechtsverteidiger spielen kann und auf dieser Position schon viel Erfolg hatte."

Bleibt für die Münchener zu hoffen, dass der Ex-Stuttgarter auch im Zentrum ähnlich viel Erfolg hat. Kurios: Alle vier Innenverteidiger im Kader (Pavard, Lucas Hernandez, Dayot Upamecano und Tanguy Nianzou) wären dann Franzosen.


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