Bayern München

Goretzka drängt in Bayern-Startelf: Nagelsmann hat auf der Acht die Qual der Wahl

Florian Fischer
Leon Goretzka bejubelt sein Tor gegen Viktoria Köln
Leon Goretzka bejubelt sein Tor gegen Viktoria Köln / Christina Pahnke - sampics/GettyImages
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Auf Julian Nagelsmann kommt ein Luxusproblem zu. Nachdem Nationalspieler Leon Goretzka genesen ist, kämpfen nun drei Stars beim FC Bayern um den Platz neben Joshua Kimmich, der als gesetzt gilt.


"Ja, natürlich. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich so denke. Mit der Einstellung gehe ich da ran. Aber ich weiß, dass es am Wochenende wahrscheinlich nicht klappen wird", sagte Nationalspieler Leon Goretzka nach seinem Einsatz im Pokal gegen Viktoria Köln.

Und so war es dann auch. Im Topspiel bei Union Berlin wurde Goretzka erst in der 85. Spielminute für Alphonso Davies eingewechselt, während seine Konkurrenten Marcel Sabitzer, der durchspielte, und Ryan Gravenberch (wurde in der 62. Minute eingewechselt) mehr Spielzeit erhielten.

Leon Goretzka will wieder in die Startelf

Doch wie die Bild berichtet, haute sich Goretzka in der Reservisten-Einheit am Sonntag voll rein. Der 44-malige Nationalspieler ging voll in die Zweikämpfe, räumte hinten alles ab und schmiss sich in jedes Kopfballduell. Der Triple-Sieger von 2020 will endlich wieder in der Startelf stehen, am liebsten schon am Mittwoch, wenn es in der Champions League gegen Inter Mailand geht.

Sabitzer und Gravenberch wissen zu überzeugen

Die Frage ist jedoch, wie realistisch ist ein Einsatz von Beginn an? Sowohl Marcel Sabitzer als auch Ryan Gravenberch wussten in der Vorbereitung zu überzeugen, so dass es schon überraschend ist, dass der Niederländer, der vor der Saison von Ajax Amsterdam an die Isar kam, lediglich 199 Pflichtspielminuten aufzuweisen hat, während Sabitzer, der in der Sommerpause sogar als Verkaufskandidat galt, schon 466 Minuten auf dem Spielfeld stand.

Deshalb wird sich Leon Goretzka wohl oder übel erst hinten anstellen müssen, bevor er für die Position neben Joshua Kimmich in Frage kommt. Zwar wird der Confed-Cup-Sieger von 2017 langfristig wohl die erste Wahl sein, doch dafür muss der 27-Jährige auch gesund bleiben. Denn seit der Saison 2019/20 verpasste der Ex-Schalker 45 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister.


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