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Turin statt München: 2 Gründe, warum Bayern Zakaria nicht verpflichtet hat

Jan Kupitz
Denis Zakaria
Denis Zakaria / Nicolò Campo/GettyImages
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Denis Zakaria darf sich seit diesem Winter als Spieler von Juventus Turin bezeichnen. Der Schweizer war zuvor auch ein Thema beim FC Bayern gewesen - doch zwei Gründe sprachen letztlich gegen einen Wechsel nach München.


Viele Klubs hatten sich Hoffnung auf einen Zakaria-Transfer gemacht, am Ende bekam Juventus Turin den Zuschlag. Als Ablöse flossen zunächst rund vier Millionen Euro, durch Bonuszahlungen kann der Betrag letztlich auf bis zu 8,6 Millionen Euro anwachsen - ein fairer Preis für den Schweizer, auch wenn er im Sommer ablösefrei zu haben gewesen wäre.

Doch eben diese Tatsache, dass Zakarias Vertrag in Mönchengladbach ausgelaufen wäre, verhinderte, dass der FC Bayern zuschlug. Laut Angaben von Sport-Bild-Redakteur Christian Falk wollten die Münchener Gladbachs (moderate) Preisforderungen im Winter nicht erfüllen. Stattdessen hofften sie, Zakaria im Sommer für lau zu bekommen.

Darüber hinaus sollen innerhalb des Vereins nicht alle Verantwortlichen restlos vom Schweizer überzeugt gewesen sein. Vor allem das Spiel mit dem Ball wird hier als Kritikpunkt genannt - wohl auch ein Punkt, warum die Münchener im Winter nicht allzu viel Geld in Zakaria stecken wollten.

Mit der Verpflichtung des 25-Jährigen hätte der deutsche Rekordmeister einen Backup für Mittelfeld und Innenverteidigung bekommen. Nun müssen sich Hasan Salihamidzic und Co. nach weiteren Kandidaten umsehen.


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