Bayern München

FC Bayern bessert Angebot nach - Warum Gnabry dennoch weiter zögert

Jan Kupitz
Serge Gnabry
Serge Gnabry / Boris Streubel/GettyImages
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Der FC Bayern München hat das Vertragsangebot für Serge Gnabry nachgebessert. Eine Verlängerung ist nach aktuellem Stand dennoch nicht in Sicht.


Aktuell bewegt vor allem die Zukunft von Robert Lewandowski die Schlagzeilen rund um den FC Bayern - doch dabei wird leicht vergessen, dass auch Serge Gnabry ab 2023 ohne gültigen Vertrag ist und die Münchener beim deutschen Nationalspieler zeitnah Fakten schaffen müssen.

Bislang, so war zu vernehmen, lagen beide Seiten finanziell ein gutes Stück auseinander. Zumindest diese Hürde scheint überwunden, denn laut Angaben der Bild hat der Rekordmeister sein Angebot für Gnabry nachgebessert: Bei einer Verlängerung winken dem 26-Jährigen 17 bis 19 Millionen Euro - und damit in etwa so viel wie seine Offensivkollegen Kingsley Coman und Leroy Sané verdienen. Das Duo galt bislang als Richtwert der Forderungen von Gnabry, der aktuell rund acht Millionen Euro im Jahr verdient.

Gnabry von zähen Gesprächen enttäuscht

Wie das Boulevardblatt ausführt, sei eine schnelle Einigung trotzdem nicht in Sicht. Gnabry soll stattdessen enttäuscht darüber sein, dass sich die Gespräche mit ihm seit so langer Zeit hinziehen, während seine Kollegen Coman, Joshua Kimmich und Leon Goretzka längst mit neuen Verträgen ausgestattet wurden. Dadurch habe Gnabry das Gefühl bekommen, keine wichtige Säule für die Zukunft zu sein.

Ein ähnliches Problem tat sich auch bei Robert Lewandowski auf, der laut Medienberichten ebenfalls die nötige Wertschätzung beim Rekordmeister vermisse und deshalb mit einem Abschied liebäugele.

Wie geht es bei Gnabry nun weiter?

Laut Bild planen die Münchener nicht, das Gehaltsangebot für den Offensivstar noch einmal zu erhöhen. Im Gegenteil: Intern soll sogar darüber diskutiert werden, Gnabry - ähnlich wie im Vorjahr bei David Alaba - eine Deadline zu setzen, bis zu der er das Angebot annehmen muss.

Die Münchener möchten einen ablösefreien Wechsel 2023 unbedingt verhindern, weshalb sie zeitnah Klarheit brauchen, wie es mit Gnabry weitergeht. Der 26-Jährige soll sich zwar prinzipiell eine Verlängerung weiterhin vorstellen können, hat aber keine Eile mit der Unterschrift - was dem FC Bayern natürlich missfällt.


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