Bayern München

Die mögliche Nübel-Lösung bei den Bayern

Yannik Möller
Alexander Nübel
Alexander Nübel / Jonathan Moscrop/GettyImages
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Solange Manuel Neuer beim FC Bayern ist, kann Alexander Nübel nicht zurückkehren. Mit diesem Grundsatz planen die FCB-Bosse nun - auch langfristig mit dem Leih-Keeper.


Bislang hat sich die Verpflichtung von Alexander Nübel seitens der Bayern eher als Missverständnis, statt als gute Übergangslösung präsentiert. Der inzwischen 25-Jährige kann und darf nicht mehr auf der Bank sitzen, muss in seinem Alter endlich am Ball bleiben und Woche für Woche auf dem Platz stehen.

Diese Ausgangslage findet er in Monaco in dieser Saison erstmals vor. Währenddessen wird immer mal wieder spekuliert, die Leihe könnte frühzeitig und nicht erst im Sommer 2023 enden - und Nübel damit nach München zurückkehren. Laut kicker ist nun aber auch den Verantwortlichen klar: Solange Manuel Neuer noch beim FCB ist, kann es keine vernünftige Koexistenz mit dem derzeit verliehenen Keeper geben.

Nübel-Rückkehr mit Neuer-Verbleib nicht kompatibel - Wachablöse erst 2025?

Schließlich würde dieser nur zurückkehren, wenn er auch regelmäßig spielt. Lediglich der DFB-Pokal reiche nicht aus, auch in der Champions League würde er spielen wollen, heißt es. Mit Neuer wäre ein solches Modell selbstredend nicht zu vereinbaren.

Da die Nummer eins auch vor einer erneuten Vertragsverlängerung stehen soll, vermutlich bis 2025, gibt es mindestens bis zu diesem Zeitpunkt keine Nübel-Perspektive beim deutschen Rekordmeister.

Dem Bericht zufolge der aktuell angedachte Plan: Die Bayern wollen den ehemaligen Torhüter von Schalke 04 dennoch halten. Am Vertrauen mangelt es offenbar nicht, könnte sich die Führungsetage wohl noch immer vorstellen, dass er Neuer nach dessen Karriereende beerben und würdig vertreten kann. Dann als neue Nummer eins beim FCB.

Manuel Neuer
Manuel Neuer / Sebastian Widmann/GettyImages

Damit müsste der Nübel-Vertrag auch über 2025 verlängert und bis zu Zeitpunkt X ein Szenario gefunden werden, bei dem er als Leihkeeper bei Klubs auch auf Königsklassen-Niveau regelmäßig spielt. Kein allzu leichtes Unterfangen, zumal sich der Verein damit langfristig an eine bestimmte Personalie binden würde.

Immerhin: Schon jetzt wird Tottenham Hotspur ein gewisses Interesse nachgesagt (via transfermarkt). Ob die Spurs in ein, zwei Jahren auch in der Königsklasse spielen, ist ungewiss. Selbst das generelle Erreichen der europäischen Wettbewerbe wäre nicht wirklich sicher. Allerdings sind das auch noch ungelegte Eier - in Monaco hat Nübel immerhin noch fast anderthalb Jahre Leih-Vertrag.


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