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Bericht: Barça schaltet sich bei Mbappe ein

Yannik Möller
Kylian Mbappe
Kylian Mbappe / Catherine Steenkeste/GettyImages
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Nach wie vor gilt Real Madrid als großer Favorit auf einen Wechsel von Kylian Mbappe. Offenbar versucht jetzt aber der FC Barcelona dazwischen zu grätschen.


Zwar würde PSG sehr viel dafür tun, dass Kylian Mbappe doch nochmal verlängert und in der französischen Hauptstadt bleibt, doch weiterhin deutet sehr viel auf einen Abschied im Sommer hin. Der ablösefreie Wechsel, der sich anbahnt, hat natürlich längst für namhafte Interessenten gesorgt.

Schon seit Längerem gilt Real Madrid als der große Favorit auf die Zusage des Ausnahme-Stürmers. Häufiger wurde bereits von einer Voreinigung gesprochen, der nur noch die finalen Zusagen folgen müssten. So oder so schien es bislang nahezu sicher, dass Mbappe zur neuen Saison das Trikot der Königlichen tragen werde.

"Unerwartete Wendung": Barça möchte Mbappe-Transfer unterwandern

Nun ist jedoch aus Frankreich zu hören, dass ausgerechnet der FC Barcelona noch dazwischen grätschen möchte. Die Katalanen haben PSG mitgeteilt, dass sie ebenfalls an diesem Transfer interessiert sind und diesen für den Sommer planen, so die in der Regel zuverlässige L'Equipe.

Es sei "eine unerwartete Wendung", heißt es im Bericht.

Unerwartet im Sinne des Zeitpunktes, nachdem zuletzt kaum eine Verbindung zwischen Barca und dem 23-Jährigen bestand? In der Tat. Unerwartet dahingehend, dass der FCB generell nie mit dem Gedanken einer Mbappe-Verpflichtung gespielt hätte? Mitnichten. Bereits bei seinem Wechsel von Monaco nach Paris, im Sommer 2017 erstmals per einjähriger Leihe, mischte die spanische Großmacht bereits mit.

Joan Laporta
Barca-Präsident Joan Laporta / Soccrates Images/GettyImages

Nun scheint das Interesse erneut geweckt worden zu sein. Ob dieser Schritt Real die Schweißperlen auf die Stirn treiben wird, bleibt abzuwarten. Es würde allerdings kaum überraschen, wenn Barcelona die finanziellen Möglichkeiten für diesen Transfer-Versuch irgendwie bereitlegen würde.

Nicht zuletzt durch den Sponsoring-Deal mit Spotify wurde sich ein Paket mit einem Volumen von etwa 300 Millionen Euro gesichert.


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