FC Barcelona

Barça will Pjanic loswerden - koste es was es wolle!

Guido Müller
Der FC Barcelona will ihn unbedingt loswerden: Miralem Pjanic
Der FC Barcelona will ihn unbedingt loswerden: Miralem Pjanic / David Ramos/Getty Images
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Was haben die Barça-Spieler Antoine Griezmann, Samuel Umtiti, Philippe Coutinho und Miralem Pjanic gemeinsam? Allesamt standen sie in diesem Sommer auf der Verkaufsliste der Azulgrana. Auf dieser geblieben ist von diesem Quartett aber nur noch der Bosnier.


Denn während sich die Abgänge der beiden Franzosen auch wegen deren beharrlicher Weigerung, die Katalanen zu verlassen, nicht realisieren ließen, und für Coutinho aktuell sowie kein ernstzunehmender Markt existiert, scheinen die Tage von Pjanic im Nou Camp gezählt zu sein.

Vorläufig zumindest. Denn mehr als ein Leihgeschäft scheint nicht drin zu sein. Doch in der Not frisst der Teufel fliegen...

Barça bereit, die Hälfte des Gehalts zu übernehmen

Wie sehr die Macher des spanischen Giganten daran interessiert sind, den noch bis 2024 vertraglich gebundenen Bosnier endlich aus dem diesjährigen Kader streichen zu können, belegt der Umstand, dass sie sogar gewillt sind, weiterhin die Hälfte seines Salärs zu übernehmen.

So berichtet es zumindest die Gazzetta dello Sport (via as.com). Demzufolge sollen sich der FC Barcelona und Juventus Turin (von wo Pjanic ja vor Jahresfrist, und im Tausch mit Arthur Melo, kam) bezüglich dieser Personalie zuletzt stark angenähert haben.

Allegri will Pjanic

Für Juves neuen, alten Trainer Massimiliano Allegri stellt Pjanic nämlich, für die Barça-Fans wohl völlig unverständlicherweise, immer noch eine sportliche Größe dar, mit der zu arbeiten eher Segen als Fluch bedeutet.

Massimiliano Allegri, Miralem Pjanic
Könnten schon bald wieder zusammenarbeiten: Massimiliano Allegri und Miralem Pjanic / Nicolò Campo/Getty Images

Dass der 31-jährige Bosnier am Mittelmeer jedoch nie die für ihn gezahlten 60 Millionen Euro (!) rechtfertigen konnte, dürfte auch Allegri nicht verborgen geblieben sein. Entsprechend versuchen die Turiner nun das maximal Mögliche an finanziellen Zugeständnissen aus ihren spanischen Verhandlungspartnern rauszupressen.

Offenbar mit Erfolg. Denn die Macher der Blaugrana versuchen schon gar nicht mehr, hier irgendetwas schön reden und aus einem Multi-Millionen-Flop noch ein gutes Geschäft machen zu wollen. Das Wort des "verschenkten Transfers" macht klubintern längst die Runde.

Nachdem sämtliche anderen sportlich verzichtbaren Großverdiener also nicht an den Mann gebracht werden konnten, ist die finanzielle Verzweiflung der Katalanen, kaum 31 Stunden vor Transferschluss, offensichtlich.

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