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FC Barcelona: Neuer Ärger um Ousmane Dembele

May 13, 2020, 7:01 PM GMT+2
Ousmane Dembele
Quality Sport Images/Getty Images
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Um Ousmane Dembele vom FC Barcelona will es einfach nicht ruhiger werden. Den Katalanen wiederum scheint aufgrund der anhaltenden Disziplinlosigkeiten des Franzosen nun endgültig der Geduldsfaden zu reißen.

Wie ESPN berichtet, fiel der ehemalige Dortmunder erneut negativ auf. Der 22-Jährige hatte sich am 4. Februar die Bizepssehne am rechten Bein gerissen. Zum für Dienstag angesetzten MRT-Termin, um den Zustand des Beins zu untersuchen, erschien der Franzose jedoch scheinbar nicht.

Dembele konnte Erwartungen nie erfüllen

Damit manövriert sich Dembele beim spanischen Meister weiter ins Abseits, ist der jüngste Zwischenfall doch nicht der erste, der den französischen Weltmeister bei den Katalanen in Ungnade hat fallen lassen. Erst in der vergangenen Woche habe er laut der Zeitung El Confidential eine verpflichtende Video-Konferenz des Teams sausen lassen.

Der Flügelstürmer war 2017 für rund 105 Millionen Euro in die zweitgrößte Stadt Spaniens gewechselt und konnte die hohen Erwartungen an seine Person auch aufgrund von anhaltenden Verletzungsproblemen seitdem nicht erfüllen. Viel gravierender schlugen sich jedoch dessen wiederholte Disziplinlosigkeiten nieder. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er am 27. November in der Champions League - gegen den BVB.

Auch Umtiti macht Ärger

Dembele ist jedoch nicht das einzige Sorgenkind Barcas. So soll Verteidiger Samuel Umtiti, der in Barcelona erst verheißungsvoll startete und nun ebenfalls seit längerem seiner Form hinterherläuft, zum ersten Training nach der Corona-Pause am vergangenen Freitag, zu spät gekommen sein.

Es wundert nicht, dass neben Dembele inzwischen auch Umtiti, der im Laufe der Saisons einen Stammplatz an Clement Lenglet verlor, auf der Verkaufsliste der Katalanen steht. Ist man in Barcelona darauf aus, finanzielle Folgeschäden der Coronakrise auch durch Spielerverkäufe ausgleichen zu wollen, sollten sich die beiden Weltmeister nicht über einen Wechsel ihres Arbeitgebers wundern.

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