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FA-Cup-Krimi zwischen Everton und Tottenham: Stimmen und Reaktionen

Janne Negelen
Everton jubelte, Tottenham verzweifelte
Everton jubelte, Tottenham verzweifelte / Clive Brunskill/Getty Images
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Der FA Cup zählt in England zu den spannendsten Wettbewerben und gibt vor allem den in der Liga abgeschlagenen Klubs Chancen auf einen Titel. Tottenham Hotspur musste sich nach einem wahren Krimi allerdings vorzeitig verabschieden. Im Achtelfinale war nach Verlängerung gegen den FC Everton Schluss.

Mit 5:4 zogen die Toffees ins Viertelfinale des FA Cups ein. Beide Klubs traten mit nahezu allen Stars auf. Der erste Treffer gelang den Gästen aus London, die schon nach drei Minuten in Führung gingen.

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit gelang Everton allerdings ein Dreierschlag, der das Spiel kurzzeitig auf den Kopf stellte. Erik Lamela gelang mit dem Pausenpfiff der Anschluss - was für wilde Minuten im Goodison Park!

Mit viel Wut und Harry Kane kam die Mannschaft von Jose Mourinho dann besser aus der Kabine, die sowohl das 3:3 als auch später das 4:4 erzielten. So ging es in die Verlängerung, wo die Gastgeber in Person von Bernard den längeren Atem hatten.

Mourinho: "Wenn du vier Tore schießt, musst du gewinnen"

Mourinho hatte sich natürlich ein anderes Ergebnis vorgestellt. Zumindest sah er ein, dass es von außen betrachtet ein tolles Spiel war. "Wenn Sie sagen, das war fantastisch, war es fantastisch. Aber ich bin kein neutraler Zuschauer", so der Portugiese in gewohnter Manier gegenüber BBC Sport.

Mourinho musste Aufbauarbeit leisten
Mourinho musste Aufbauarbeit leisten / Clive Brunskill/Getty Images

"Wenn du vier Tore schießt, musst du gewinnen. So wie wir gespielt haben, hätten wir locker gewinnen müssen. Wir haben tollen Angriffsfußball gezeigt, hatten aber auch defensive Fehler." Seine Mannschaft nimmt er dennoch etwas in Schutz: "Die Spieler haben alles gegeben. Ich muss zugeben, dass es für manche von ihnen nicht einfach war, weil sie so gut gespielt haben und nach einem, zwei, drei Fehlern liegst du plötzlich 1:3 hinten."

Evertons Co-Trainer zeigte sich nach dem Spiel dagegen befreit, vor allem nach dem frühen Rückstand. "Es war ein aufregendes Spiel. Tottenham ist besser gestartet als wir und in Führung gegangen, aber wir haben uns selbst ins Spiel zurückgeholt", so Duncan Ferguson.

Everton visiert den Titel an

Im Blick auf die weitere K.O.-Runde äußerte der einstige Everton-Profi: "Es ist 25 Jahre her, dass wir den FA Cup gewonnen haben. Es wäre toll, ins Finale zu kommen. Es hält deine Saison am Laufen. Wir möchten auch in der Premier League gut abschneiden, aber der FA Cup ist das, was wir wollen."

Sigurdsson zeigte eine überragende Leistung
Sigurdsson zeigte eine überragende Leistung / Michael Regan/Getty Images

Für Matchwinner Gylfi Sigurdsson, der eine fantastische Leistung darbot, war es vor allem der Teamgeist, der Everton eine Runde weiter brachte: "Es war wahrscheinlich schön anzusehen, das will ich nicht leugnen. Es war fantastisch noch einmal zurückzukommen." Der frühe Rückstand sollte folgenlos bleiben. "Es war der Wille im Team, zurückzukommen und letztendlich zu gewinnen."

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