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International

Ex-HSV-Flop Bobby Wood erlebt nächsten Tiefpunkt seiner Karriere!

Guido Müller
Konnte auch im Bienenstaat seine Karriere nicht relaunchen: Bobby Wood
Konnte auch im Bienenstaat seine Karriere nicht relaunchen: Bobby Wood / Chris Gardner/GettyImages
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Auch auf die Gefahr hin, alte Traumata unter den HSV-Fans hervorzurufen - es gibt Neuigkeiten von Bobby Wood. Doch weiterhin ist es keine gute Kunde, die da von der anderen Seite des großen Teichs herüberschwappt.


Denn seinen spätestens im Herbst 2017 einsetzenden Abwärtstrend konnte der 28-jährige Hawaiianer auch im neuen sportlichen Umfeld des US-Fußballs nicht stoppen. Im Gegenteil.

Im April 2021 verließ der glücklose Angreifer nach fast fünf Jahren an der Elbe den Hamburger SV und schloss sich ablösefrei dem MLS-Klub Real Salt Lake City an. Im Mormonenstaat Utah gelang Wood allerdings nicht die erhoffte Kehrtwendung in seiner seit viel zu langer Zeit ins Stocken geratenen Karriere.

Bobby Wood auch für Real Salt Lake City zu schlecht

Als Stürmer verpflichtet, gelangen Wood in zwölf MLS-Einsätzen gerade mal zwei Törchen (und ein Assist). Eine Bilanz, die sich nicht wesentlich von seinen letzten Jahren im Volkspark unterscheidet. Die Macher des Klubs haben mittlerweile auch schon auf diese permanenten Nicht-Leistungen reagiert und Wood in die Zweite Mannschaft, eine Liga tiefer, verbannt.

Aber auch da konnte Wood kein Fuß fassen. Der bisherige Tiefpunkt war dann eine Partie (ironischerweise gegen ein Team mit dem Namen Switchback), in der er in der 61. Minute ausgewechselte wurde.

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Mit dem HSV stieg Wood im Frühjahr 2018 ab - und "flüchtete" danach leihweise zu Hannover 96 / DANIEL REINHARDT/GettyImages

Demütigend: Wood für 13-Jährigen ausgewechselt

Diese Prozedur kannte er zwar auch aus seinen letzten Stationen in Deutschland nur all zu gut (der HSV hatte ihn in der ersten Zweitligasaison des Klubs an den damaligen Bundesligisten Hannover 96 verliehen) - doch dass für ihn ein gerade mal 13-jähriger (!) Teenager (namens Axel Kei) ins Spiel kam, stellt ohne Zweifel den bis dato dunkelsten Moment seiner Laufbahn dar. Fortsetzung - nicht ausgeschlossen.

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