Eintracht Frankfurt

Europa-League-Finale: Lindström im Wettlauf gegen die Zeit

Jan Kupitz
Jesper Lindström
Jesper Lindström / David Ramos/GettyImages
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Noch sechs Tage, bis für Eintracht Frankfurt das größte Spiel der Vereinsgeschichte ansteht. Doch für Jesper Lindström wird es bis dahin ein Wettlauf gegen die Zeit.


Auch wenn am Wochenende noch ein Spiel in der Bundesliga ansteht, sind die Augen bei Eintracht Frankfurt längst auf kommenden Mittwoch gerichtet, wenn es im Finale der Europa League gegen die Glasgow Rangers geht. Für Kevin Trapp "und viele andere ist es das Größte, was wir bisher in unserer Karriere erlebt haben. Es ist eben ein internationales Finale, das wir unbedingt gewinnen wollen", wie der Schlussmann am Donnerstag (via Bild) klarstellte.

Doch ausgerechnet vor dem größten Spiel der SGE-Historie fallen wichtige Stützen aus: Für Martin Hinteregger ist die Saison nach seiner Verletzung aus dem Halbfinal-Rückspiel bereits vorzeitig beendet - und hinter dem Einsatz von Jesper Lindström steht ein dickes Fragezeichen.

Der junge Däne, der in dieser Woche zum "Bundesliga-Rookie der Saison" gekürt wurde, hat die letzten drei Partien aufgrund einer Oberschenkelverletzung verpasst. Bis dato ist der Offensivkünstler noch nicht wieder im Training der SGE - laut Trainer Oliver Glasner wird sich das Mitwirken des 22-Jährigen erst vor der Abreise nach Sevilla entscheiden.

"Die medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren", teilte Glasner am Donnerstag mit. "Ich will noch keine Prognose abgeben. Ein Einsatz wird sich in den letzten zwei Tagen entscheiden."

Sollte es bei 'Jobbe' letztlich nicht reichen, würde Jens Petter Hauge wohl die Offensivreihe um Rafael Borré und Daichi Kamada komplettieren - im Gegensatz zu Lindström blieb der Norweger in seiner Debütsaison jedoch noch hinter den Erwartungen zurück.


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