Europa League

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung für das Rückspiel gegen West Ham United

Philipp Geiger
Will am Donnerstagabend auf Sieg spielen: Oliver Glasner
Will am Donnerstagabend auf Sieg spielen: Oliver Glasner / Alex Grimm/GettyImages
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Eintracht Frankfurt ist nur noch einen Schritt vom Europa-League-Finale entfernt. In der vergangenen Woche haben sich die Hessen mit dem 2:1-Erfolg bei West Ham United eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Donnerstagabend (Anpfiff 21 Uhr) verschafft. Chefcoach Oliver Glasner gab auf der obligatorischen Pressekonferenz am Mittwochnachmittag eine klare Marschroute vor.

"Wir spielen mit unseren Fans im Rücken von der ersten Sekunde an auf Sieg und möchten die gegnerische Defensive vor Herausforderungen stellen", betonte der Österreicher, der sein Team für das Heimspiel gut gerüstet sieht: "Die Spieler haben sich durch die Auftritte in den vergangenen Monaten ein enormes Selbstvertrauen erarbeitet." Seine Mannschaft habe gezeigt, dass sie auch gegen große Gegner bestehen kann. "Am wichtigsten ist aber, dass die Spieler umsetzen, was wir ihnen vorher mit auf den Weg geben", führte der Hütter-Nachfolger weiter aus.

"Wir erwarten einen Gegner, der alles versuchen wird, um in das Finale einzuziehen", sagte Glasner, der zudem vor den Standardsituationen der Hammers warnte. Im Hinspiel habe seine Mannschaft diese aber gut verteidigt. "Wir sind sowohl in der Defensive als auch in der Offensive auf Standardsituationen vorbereitet", gab der Übungsleiter zu Protokoll. "Wir können nur zusammen gewinnen und benötigen eine noch bessere Leistung als im Hinspiel."

Hinteregger wieder im Training - Fragezeichen hinter Lindström

"Wir haben große Lust auf das Rückspiel gegen West Ham. Personell hat es sich gut entwickelt", freute sich der Eintracht-Coach. Martin Hinteregger meldete sich nach krankheitsbedingter Pause im Mannschaftstraining zurück. "Ich gehe davon aus, dass er morgen zur Verfügung stehen wird", so Glasner. Neben dem Innenverteidiger standen auch der zuletzt geschonte Sebastian Rode und Christopher Lenz (Probleme mit gebrochenem Zeh) wieder auf dem Platz.

Bei Jesper Lindström, der sich im Hinspiel eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat, "werden wir morgen Mittag sehen, ob es reicht", erklärte der 47-Jährige. Definitiv nicht zur Verfügung steht Ersatzkeeper Diant Ramaj (Aufbautraining nach Meniskus-OP).

Sebastian Rode
Wurde in der Bundesliga geschont: Kapitän Sebastian Rode / Eric Alonso/GettyImages

Im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen am Montagabend, bei der Glasner dem einen oder anderen Spieler eine Pause gegönnt hat, wird es einige Veränderungen in der Startelf geben. Hinteregger wird aller Voraussicht nach sein Comeback feiern und zusammen mit Evan N'Dicka und Tuta die Dreierkette vor Schlussmann Kevin Trapp bilden. Während Filip Kostic erneut die linke Außenbahn übernimmt, muss Timothy Chandler auf der Gegenseite für Ansgar Knauff Platz machen.

Sollte es bei Lindström für die Startelf reichen, beginnt der 22-Jährige im offensiven Mittelfeld neben Daichi Kamada. Findet sich der Däne nicht in der Anfangsformation wieder, könnte Jens Petter Hauge von Beginn an auflaufen. Denkbar ist jedoch auch, dass Glasner Rode, Kristijan Jakic und Djibril Sow zusammen aufbietet und Letztgenannter etwas offensiver zu Werke geht. Entscheidet sich der Eintracht-Coach gegen diese Variante, muss Rode wohl auf der Bank Platz nehmen. Im Angriffszentrum läuft Rafael Borré auf.

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen West Ham United im Überblick:

Trapp - Tuta, Hinteregger, N'Dicka - Knauff, Rode, Jakic, Kostic - Sow - Kamada - Borré


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