Erneute Fan-Proteste: Eintracht-Boss klärt auf

Obwohl der Investoren-Deal der DFL vom Tisch ist, kam es in Frankfurt erneut zu einer Unterbrechung durch Fan-Proteste. Diesmal war der Grund aber ein anderer.

Eintracht Frankfurt v VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt v VfL Wolfsburg / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Kurz nach Wiederanpfiff der 2. Hälfte wurde die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg (2:2) für knapp sieben Minuten unterbrochen. Der Grund dafür war wie in den vergangenen Wochen ein Protest der Fans, allerdings war das Thema nicht der Investoren-Deal der DFL, der seit Mitte der vergangenen Woche ohnehin vom Tisch ist.

Worum ging es der Frankfurter Fanszene also dann? Zu den geworfenen Gegenständen wurde in der Nordwestkurve ein Banner ausgerolllt. Die Botschaft: "Investorenvereine raus aus der DFL!" sowie eine Beleidigung an den Gegner, der bekanntermaßen zu den Werksvereinen zählt.

"Die Spielunterbrechung bezog sich nicht auf den Investorendeal, sondern auf 50+1 und Financial Fairplay", erklärte nach Abpfiff SGE-Vorstand Philipp Reschke (via kicker). Der "externe Kapitalzufluss in den Fußball" sei in Frankfurt schon länger "ein relevantes Thema".

Sind aus diesem Grund solche Unterbrechungen nun wieder häufiger zu befürchten? Auch Reschke war von der Aktion seiner Anhänger überrascht, will es jedoch "nicht höher aufhängen, als es ist". Die Aktion sei schließlich "nach fünf, sechs oder sieben Minuten vorbei" gewesen.

Auch Eintracht-Keeper Kevin Trapp wollte nach der Punkteteilung kein großes Fass aufmachen: "Sie haben die ganze Zeit nichts gemacht, jetzt haben sie es einmal gemacht, dann ist auch okay."


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