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Haaland-Transfer: Gespräche zwischen Raiola und Man City anberaumt

Jan Kupitz
Erling Haaland hat den Ball im Blick
Erling Haaland hat den Ball im Blick / INA FASSBENDER/GettyImages
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Erling Haaland befindet sich im Visier zahlreicher Topklubs. Mit Manchester City soll es im Januar erste Gespräche über einen Sommertransfer geben.


Der FC Barcelona hatte sich erst vor wenigen Tagen aus dem Poker um Haaland zurückgezogen und in Person von Vizepräsident Rafael Yuste erklärt, dass man sich nicht auf ein Wettbieten um den jungen Norweger einlassen werde (und könne). Im Gegensatz dazu will Man City die Zügel etwas anziehen und den Transfer des Torjägers forcieren.

Laut Angaben der seriösen englischen Zeitung The Times soll es im Januar erste Gespräche zwischen Haaland-Berater Mino Raiola und den Skyblues geben, um einen Sommertransfer auszuloten. Der BVB-Star gilt als das "Topziel" des englischen Meisters, der im vergangenen Sommer alles versucht hatte, Harry Kane von Tottenham loszueisen, sich letztlich jedoch an Spurs-Boss Daniel Levy die Zähne ausbiss.

Bei Haaland dürften die Gespräche deutlich problemloser verlaufen, schließlich soll der Torjäger laut übereinstimmenden Medienberichten eine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro besitzen.

Erling Haaland
Wohin führt Haalands Zukunft? / Matthias Hangst/GettyImages

Neben City nennt die Times auch Man United sowie Real Madrid und PSG als potenzielle Abnehmer für Haaland. Der FC Chelsea, in der Vergangenheit auch regelmäßig mit dem Norweger in Verbindung gebracht, ist nach der Verpflichtung von Romelu Lukaku nicht mehr im Rennen.

Laut der englischen Zeitung haben die Skyblues sehr gute, wenn nicht sogar die besten Chancen, Haaland im Sommer 2022 unter Vertrag zu nehmen. Da wäre zum einen die familiäre Verbindung zum Klub, denn sein Vater Alf-Inge war von 2000 bis 2003 selbst für City aktiv. Zum anderen hat Alf-Inge ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Björn Gulden, Chef von City-Ausrüster Puma, der den Angreifer gerne mit einem Werbevertrag ausstatten möchte.

Von der Sport Bild wurde diese Verbindung zuletzt auch als Argument dafür genannt, dass Haaland dem BVB ein weiteres Jahr treu bleiben könnte - man kann es natürlich immer so drehen, wie es gerade am besten zur Story passt.

Haller oder Martial als Haaland-Nachfolger?

Mit den ersten Transfergesprächen anberaumt, deuten die Zeichen jedenfalls immer stärker auf einen Haaland-Wechsel 2022 hin. Der BVB muss sich somit unweigerlich mit der Nachfolgeregelung beschäftigen: Laut Informationen der Sport Bild ist der Ex-Frankfurter Sebastien Haller (aktuell bei Ajax Amsterdam) ein Kandidat in Dortmund. 90min weiß, dass auch über Anthony Martial diskutiert wurde.

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