Entscheidung gefallen: Lange Lewandowski-Sperre bleibt bestehen

Henry Einck
Robert Lewandowski ist bis Ende Januar gesperrt.
Robert Lewandowski ist bis Ende Januar gesperrt. / Quality Sport Images/GettyImages
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Der FC Barcelona muss in den nächsten drei Spielen auf Robert Lewandowski verzichten. Der Stürmer hatte im Liga-Spiel gegen CA Osasuna einen Platzverweis gesehen. Den Einspruch von Barça gegen die Drei-Spiele-Sperre lehnte der spanische Sportgerichtshof TAD ab.


Robert Lewandowski (34) musste kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft in Katar einen Dämpfer hinnehmen: Im letzten Liga-Spiel gegen CA Osasuna (1:2) am 8. November sah er nach einer halben Stunde die Gelb-Rote Karte. Es war der erste Platzverweis nach mehr als neuneinhalb Jahren. Das spanische Schiedsgericht ahndete das Vergehen mit einer Sperre von drei Spielen. Der FC Barcelona legte gegen die Entscheidung Protest ein - ohne Erfolg.

Wie am Samstag bekannt wurde, entschied das spanische Sportgericht Tribunal Administrativo del Deporte (TAD), den Einspruch der Katalanen abzulehnen. Die Sperre von drei Spielen bleibt demnach bestehen.

Dass Lewandowski für die Gelb-Rote Karte - statt der üblichen Sperre für ein Spiel - ganze drei Spiele gesperrt wurde, ist auf das Verhalten nach dem Platzverweis zurückzuführen. Beim Verlassen des Spielfeldes hatte sich der Top-Torjäger den Zeigefinger an die Nase gelegt und auf Schiedsrichter Gil Manzano gezeigt. Das Schiedsgerichte legte die Geste als "Missbilligung der Entscheidung des Schiedsrichters" aus.

Für den FC Barcelona geht die Saison am 31. Dezember ohne den Weltfußballer weiter. Dann steht das Derby gegen RCD Espanyol an. Es folgen zwei Auswärtsspiele bei Atlético Madrid (8. Januar) und bei Betis Sevilla (14. Januar). Am 22. Januar darf Lewandowski für das Heimspiel gegen den FC Getafe zurückkehren.


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