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Eintracht Frankfurt

Eintracht plant mit Zuschauern zum Saison-Auftakt - und will notfalls klagen

Simon Zimmermann
Gegen Augsburg zum Heimspiel-Auftakt hofft die SGE auf 20.000 Besucher
Gegen Augsburg zum Heimspiel-Auftakt hofft die SGE auf 20.000 Besucher / Matthias Hangst/Getty Images
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In der kommenden Bundesliga-Saison sollen endlich wieder Zuschauer im Stadion zugelassen sein. Bei Eintracht Frankfurt hofft man auf die Fan-Rückkehr schon zu Beginn der Saison - und will zur Not den Klageweg gehen.


Wenn die Frankfurter Eintracht am Wochenende des 20. bis 22. August am zweiten Spieltag das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison austrägt, plant man bei der SGE mit der Rückkehr der Zuschauer in den Deutsche Bank Park.

Seit Wochen sollen die Verantwortlichen mit mehreren Szenarien für den Heimspiel-Auftakt planen. Die Hoffnung: 20.000 Zuschauer sollen dann ins Eintracht-Stadion dürfen. Bei der Stadtioneröffnung am 31. Juli will die Eintracht 10.000 Besucher zulassen. Das Problem: Von der Politik gibt es weiterhin keine klaren Entscheidungen für Großveranstaltung. Wegen der anstehenden Bundestagswahlen im September könnte es bis dahin auch so bleiben, weil keine Partei potenzielle Wähler vor den Kopf stoßen möchte. Die vollen Stadien bei der aktuell noch laufenden EM sorgen bei vielen Menschen für Kritik.

App soll Stadionbesuch erleichtern - Eintracht würde bei Verbot klagen

Die Eintracht will die Rückkehr der Fans dennoch beschleunigen. Wie die Bild berichtet, spielt dabei eine App eine wichtige Rolle. Mitglieder und Dauerkarten-Besitzer können in den kommenden drei Wochen am Stadion einen digitalen Impfpass bekommen und diesen dabei auf die Eintracht-App übertragen lassen. Gleiches gilt für Genesene. Damit würden Tickets und Impfnachweis synchronisiert werden, der Einlass ins Stadion würde beschleunigt.

Sollten vorerst weiter keine Zuschauer zugelassen werden, prüft die SGE sogar eine Klage. "Für Eintracht Frankfurt würde, weil es um die Existenz geht, am Ende der Klageweg stehen. Nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil wir es müssen!", betonte Vorstandssprecher Axel Hellmann gegenüber der Bild.

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