Eintracht Frankfurt

Streichliste: 6 Spieler sollen Frankfurt verlassen

Jan Kupitz
Ilsanker kann gehen
Ilsanker kann gehen / Adam Pretty / Getty Images
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Eintracht Frankfurt will sich nach dem Ende der Saison von sechs Spielern trennen. Beim Großteil der genannten Akteure endet der Vertrag im kommenden Sommer ohnehin.


Der Umbruch, der im Sommer auf der sportlichen Führungsebene der SGE vollzogen wurde, soll in den kommenden Monaten auch im Kader fortgeführt werden. Die Sport Bild berichtet, dass sich die Adler nach dem Ende der laufenden Saison von mindestens sechs Spielern trennen wollen - teils aus Leistungsgründen, teils aus finanzieller Sicht.

Am schmerzhaftesten dürfte der Abgang von Makoto Hasebe werden, der - anders als in den Vorjahren - dieses Mal keinen neuen Vertrag mehr erhalten wird. Der 37-Jährige ist seit 2014 für die Eintracht aktiv und konnte sich in den vergangenen Wochen vermehrt in den Vordergrund spielen. Dennoch soll die Entscheidung laut Sport Bild gefallen sein, dass sich die Wege 2022 trennen werden.

Neben dem Japaner soll mit Stefan Ilsanker ein weiterer Defensivallrounder gehen. Der Österreicher weiß zwar durch Einsatzwillen zu gefallen, ist fußballerisch allerdings arg limitiert. Auch bei ihm endet der Vertrag 2022 und soll nicht verlängert werden.

Die Sport Bild weiß, dass sich der Kontrakt automatisch verlängern würde, sollte Ilse in dieser Saison 23 Spiele bestreiten - aktuell ist er angesichts von nur vier Einsätzen jedoch weit von dieser Marke entfernt.

Rechtsverteidiger soll kommen - da Costa und Durm ohne Zukunft

Eine Schwachstelle der Hessen ist schon seit vielen Jahren die rechte Seite, wo die SGE einfach kein geeignetes Pendant zu Filip Kostic parat hat. Markus Krösche soll daher nach einem neuen Rechtsverteidiger fahnden, Danny da Costa (Vertrag bis 2022) und Erik Durm (Vertrag bis 2023) dürfen bzw. werden den Verein im Gegenzug ebenfalls verlassen.

Weil ihre Gehälter vergleichsweise hoch sind, haben wohl auch Aymen Barkok und Goncalo Paciencia keine Zukunft in Frankfurt mehr. Barkok, der in dieser Saison nur eine untergeordnete Rolle bei Oliver Glasner spielt, wäre 2022 ohne Arbeitspapier und möchte bei einer Verlängerung angeblich eine Gehaltserhöhung sehen. Diese dürfte ihm von SGE-Seite kaum gewährt werden, weshalb Krösche und Co. beim Eigengewächs einen ablösefreien Abgang hinnehmen würden.

Paciencias Gehalt zu hoch

Paciencia zählt mit geschätzten 2,5 Millionen Euro zu den besser verdienenden Spielern der Eintracht. Auch wenn er sich zuletzt positiv hervortun konnte, ist das gemessen an seinem Output ein zu hoher Betrag. Obwohl er noch bis 2023 gebunden ist, soll auch er im Sommer gehen, um Mittel für andere Neuzugänge freizumachen.

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