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Eintracht Frankfurt

Eintracht senkt Preisschild bei Filip Kostic

Yannik Möller
Filip Kostic will seinen Frankfurt-Abschied durchsetzen
Filip Kostic will seinen Frankfurt-Abschied durchsetzen / Lars Baron/Getty Images
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Weiterhin will sich Filip Kostic gegenüber Frankfurt durchsetzen und seinen Abschied erzwingen. Das Ziel heißt Lazio Rom. Für diesen Wechsel hat die SGE nun anscheinend ihre Preisvorstellung gesenkt.


Filip Kostic ist der aktuellste Fall in der Reihe von Spielern, die einen Wechsel erzwingen wollten. Während sich Eintracht Frankfurt vor dem Wochenende vorbereitete, blieb er dem Training fern. Rund um das 1:1 gegen Arminia Bielefeld war seine Abwesenheit natürlich ein großes Thema.

Trainer Oliver Glasner erklärte, er sei "negativ überrascht von seinem Verhalten" (via Bild). Er sprach von einer Aktion, die vereinsschädigend ist. Das Fernbleiben bezeichnete er als den "Tropfen zu viel für das Fass Eintracht".

Frankfurt justiert Verkaufspreis für Kostic neu

Im Hintergrund versucht Lazio Rom den Flügelspieler zu verpflichten. Kostic selbst scheint unbedingt in die Serie A zu wollen. Bei einem ersten Angebot soll es um zehn Millionen Euro gegangen sein. Für Frankfurt kaum beachtenswert.

Doch von den zunächst erhofften 20 Millionen Euro oder mehr muss sich der Bundesligist verabschieden. Den Infos der Bild zufolge werden nun etwa 15 Millionen Euro plus weitere Boni als Verkaufspreis anvisiert. Sport1-Reporter Christopher Michel geht von ca. 17 oder 18 Millionen Euro aus, die der Klub aus Rom für ein Einverständnis bieten müsste.

Für eine Einigung bleibt jedoch kaum noch Zeit. Bereits am Dienstag um 18 Uhr muss ein Deal stehen. Ansonsten liegt der Fokus auf dem bis 2023 gültigen SGE-Vertrag des 28-Jährigen. Vom Portal transfermarkt wird Kostic übrigens auf einen Marktwert von 35 Millionen Euro geschätzt. Eine Summe, die aufgrund der eher geringen Vertragslaufzeit und seines Alters nicht einmal mehr ansatzweise zu erreichen ist.

Kommt der Wechsel nicht zustande, wird es ungemütlich für ihn. Frankfurts Anwalt Christoph Schickhardt wählt bereits deutliche Worte: "Der Spieler hat ein sehr hohes Risiko. Ich würde ihm raten, sich einen guten Anwalt zu nehmen, der das Für und Wider mit ihm bespricht."

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