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Transfer

Offiziell: Frankfurt gibt Hauge-Verpflichtung bekannt

Jan Kupitz
Jens Petter Hauge wechselt zur Eintracht
Jens Petter Hauge wechselt zur Eintracht / Claudio Villa/Getty Images
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Eintracht Frankfurt hat die Verpflichtung von Jens Petter Hauge abgeschlossen. Der Norweger wird zunächst für ein Jahr von der AC Milan ausgeliehen und kann im kommenden Sommer dank Kaufoption fest verpflichtet werden.


Obwohl der 21-Jährige als ein sehr vielversprechendes Talent mit großartigen offensiven Fähigkeiten gilt, kam er in Mailand nicht so recht zum Zuge. Milan-Coach Stefano Pioli ließ Hauge die meiste Zeit auf der Bank schmoren und vertraute lieber auf andere Kräfte.

Eintracht Frankfurt, das Hauge dem Vernehmen nach schon seit mehreren Monaten beobachtet, nutzte die unbefriedigende Situation des Norwegers aus und sicherte sich seine Dienste zunächst auf Leihbasis. Die SGE besitzt laut eigenen Angaben zudem eine Kaufoption, die laut Milan-Angaben unter bestimmten Bedingungen zur Kaufpflicht wird - über die Höhe der dann fälligen Ablöse gehen die Meinungen jedoch auseinander.

Während die Bild von sieben Millionen Euro spricht, sind es laut Sky zehn Millionen. In Italien hält man dagegen an zwölf Millionen Euro fest. So oder so: Es ist nicht der schlechteste Deal, den die Adler da gemacht haben.

"Mit Jens Petter Hauge fügen wir unserem Kader das nächste wichtige Puzzleteil hinzu. Unser Ziel ist es, den Kader so auszurichten, dass wir noch mehr Variabilität haben und weniger berechenbar sind. Neben eines hohen Tempos verfügt Jens Petter über Fähigkeiten, offensive Eins-gegen-eins-Situationen zu lösen und so aus allen offensiven Positionen Torgefahr auszustrahlen", schwärmt Sportvorstand Markus Krösche. "Er ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der bereits seine ersten Schritte bei einem absoluten Topklub auf internationalem Niveau gemacht hat und zudem auf fünf Jahre Erfahrung im professionellen Fußball zurückblicken kann. All das hat ihn für uns zu einem sehr interessanten Spieler gemacht und wir sind glücklich, dass wir ihn für uns gewinnen konnten."

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