Eintracht Frankfurt

"Nicht realisierbar": Eintracht ohne Chance bei Gosens

Daniel Holfelder
Robin Gosens wird mit mehreren Bundesligisten in Verbindung gebracht
Robin Gosens wird mit mehreren Bundesligisten in Verbindung gebracht / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Robin Gosens wird nicht zu Eintracht Frankfurt wechseln. Die SGE kann sich einen Transfer des Linksverteidigers nicht leisten.


Das erklärte Sportvorstand Markus Krösche gegenüber dem kicker. "Das ist grundsätzlich ein interessanter Spieler", betonte Krösche, stellte jedoch klar: "Aber finanziell ist ein solcher Transfer für uns nicht realisierbar." Gosens steht bei Inter Mailand noch bis 2026 unter Vertrag. Zuletzt berichtete die Sport Bild, dass die Nerazzurri 20 Millionen Euro für den deutschen Nationalspieler verlangen.

Nach dem Abgang von Filip Kostic hat die Eintracht auf der linken Seite noch keine Ideallösung gefunden. Weder Christopher Lenz noch Juventus-Leihgabe Luca Pellegrini konnten bis dato nachhaltig überzeugen.

Bei Pellegrini hofft Krösche auf die Januar-Vorbereitung: "Wenn man sieht, wie er zu Beginn seiner Zeit bei der Eintracht gespielt hat und sich jetzt präsentiert, ist das schon ein Unterschied. Aber er muss noch an gewissen Themen arbeiten. Das Pressing und Gegenpressing in der Bundesliga ist etwas anderes als in der italienischen Liga. Wenn er im Januar die komplette Vorbereitung bestreitet, kann er die Abläufe trainieren und auch die nächsten Entwicklungsschritte machen."

Kein Kommentar zu Aaronson

Mit Ansgar Knauff steht der SGE eine weitere Option zur Verfügung. Der 20-Jährige, der eigentlich auf der rechten Seite beheimatet ist, kam bereits mehrmals als linker Schienenspieler zum Einsatz. Auch beim 2:1 gegen Augsburg wurde er auf dieser Position eingewechselt und sorgte nach einer Ecke für das Siegtor.

"Ansgar hat diese Rolle sehr gut angenommen. Ihm gefällt es auf der linken Seite gut, weil er von dort mit seinem starken rechten Fuß nach innen ziehen und abschließen kann. Das passt sehr gut zu ihm", lobte Krösche. "Auch in Augsburg hat er es - unabhängig vom Tor - sehr gut gemacht. Mit ihm bekommen wir noch mal eine neue Waffe in unser Spiel, doch auch das Verteidigen macht er gut."

Da Knauff aber wie Pellegrini nur ausgeliehen ist und im Sommer zum BVB zurückkehren soll, bleibt die Eintracht auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger. Für den Winter sind derweil keine Transfers geplant. Eine Ausnahme ist der junge US-Amerikaner Paxten Aaronson, den es laut Sky für vier Millionen Euro nach Frankfurt zieht. Gegenüber dem kicker wollte Krösche die Personalie nicht kommentieren.


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