So plant Kolo Muani seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt

Yannik Möller
Randal Kolo Muani
Randal Kolo Muani / Alex Grimm/GettyImages
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Die Fans und Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt hatten bereits viel Spaß mit Sommer-Neuzugang Randal Kolo Muani. Die gute Nachricht: Einen Abgang zur nächsten Saison ist derzeit nicht geplant.


Fünf Tore und zehn Assists in 14 Liga-Einsätzen. Eine beeindruckende Marke, die Randal Kolo Muani in der bisherigen Saison aufgestellt hat. Während sich die Fans über den großartigen Einstand des ablösefreien (!) Sommer-Neuzugangs freuen, hilft der Angreifer der Eintracht, sich in der Tabelle auf die vordersten vier Plätze zu schwingen.

Doch geht mit derartig starken und bislang konstanten Phasen auch das Interesse anderer, oftmals größerer Klubs einher. Schon jetzt machen sich erste Gerüchte breit, dass mehrere Topklubs ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen haben. Sein erster Einsatz für die französische Nationalmannschaft bei der WM hat ihn nur noch bekannter gemacht.

Natürlich hofft ganz Frankfurt auf einen möglichst langen Verbleib des Stürmers. Immerhin ist er erst im Sommer verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2027 ausgestattet worden.

Kolo Muani plant den Eintracht-Verbleib für die nächste Saison

Die gute Nachricht: Kolo Muani denkt noch gar nicht an einen Abschied. Das Gegenteil ist der Fall. Schon jetzt scheint für ihn klar zu sein, dass er auch die nächste Saison für die SGE auflaufen möchte.

Seine Berateragentur erklärte gegenüber der Sportbild: "Der Plan ist, noch ein Jahr zu bleiben." Frühestens im Sommer 2024 käme ein Wechsel, dem aktuellen Stand nach, also in Frage.

Ein kleines Hintertürchen hat sich die Spielerseite jedoch offen gelassen: Sollte zum Saisonende keine Qualifikation für das internationale Geschäft stehen, könnte ein vorzeitiger Abgang in den Fokus rücken. Doch hat Kolo Muani dieses Ziel auch selbst in der Hand, während ein Abschied vom Main dann zwar wahrscheinlicher wird, aber längst keine beschlossene Sache wäre.

FIFA World Cup Qatar 2022"Tunesia v France"
Zuletzt gab Kolo Muani sein WM-Debüt / ANP/GettyImages

Unabhängig vom Zeitpunkt eines Abschieds hat die Eintracht aber einen großen Vorteil: Im gesamten bis 2027 laufenden Vertrag gibt es keine Ausstiegsklausel. Der Bundesligist kann die etwaige Ablösesumme also frei verhandeln.

Wenn Kolo Muani bleibt und über die bevorstehende Rückrunde sowie über die nächste Saison seine Leistungen mehr oder weniger stabil halten kann, wird sich Frankfurt im Sommer 2024 über eine saftige Ablöse freuen können. Mit ihr wird der Schmerz, den Franzosen abgeben zu müssen, etwas schneller vergehen.


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