Eintracht Frankfurt

Hinteregger außer Form: Glasner versucht sich an einer Erklärung

Yannik Möller
Martin Hinteregger
Martin Hinteregger / Alexander Scheuber/GettyImages
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Zurzeit ist Martin Hinteregger nicht in seiner besten Form. Oliver Glasner scheint dennoch nicht auf ihn verzichten zu wollen, versucht sich stattdessen an einer Erklärung für das Formtief.


So wichtig und sicher Martin Hinteregger im Dienste der Frankfurter normalerweise ist, so schwach ist er in seiner ganz aktuellen Form. Weder im Spiel mit dem Ball, noch seiner eigentlichen Paradedisziplin der Zweikampfführung, war er zuletzt auf der Höhe.

Entsprechend steht die grundsätzliche Überlegung im Raum, ihm am Samstagabend gegen den 1. FC Köln eine Verschnaufpause zu gönnen. Schon alleine vom Leistungsprinzip her müsste Oliver Glasner eigentlich umplanen.

Glasner spricht Hinteregger Vertrauen und Unterstützung aus - Einsatz dennoch fraglich

Doch der SGE-Trainer scheint nach wie vor ein großes Vertrauen in Hinteregger zu haben. "Ich habe länger mit Martin gesprochen", erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel (via kicker). "Er ist ein sehr introvertierter, sensibler Spieler, der sich viele Gedanken macht und mit sich und seiner Leistung auch mal sehr unzufrieden ist. Vielleicht macht er sich auch ein bisschen zu viele Gedanken."

Diese Vermutung, die sich seitens Glasner auftut, scheint auch einen Hintergrund zu haben: "Er ist bei der Eintracht extrem verwurzelt und tat schon oft kund, dass das hier sein Klub ist, in dem er sich wohlfühlt. Deshalb setzt ihm das noch mehr zu, als wenn ihm das Drumherum gleichgültig wäre."

Oliver Glasner
Oliver Glasner / Alexander Scheuber/GettyImages

Dennoch erlebe er den Innenverteidiger dieser Tage "mit deutlich mehr Engagement als noch am Anfang". Der Österreicher kämpfe darum, "konstant in seine Bestform zu kommen". Dafür sicherte er ihm "unsere totale Unterstützung" zu.

Ob Glasner also nochmal auf ihn setzt und ihm so nochmals deutlich das Vertrauen ausspricht, bleibt abzuwarten. Der 47-Jährige versicherte zumindest, er habe "null Bedenken, wenn Martin gegen Modeste spielt". Es wäre ein Risiko, das entweder als klarer Trainer-Fehler mit Ansage, oder als das genau richtige Vertrauen im Sinne neuen Selbstbewusstseins durchgehen würde.


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