Eintracht Frankfurt

Eintracht: Kostic-Verbleib wird immer wahrscheinlicher

Christian Naß
Filip Kostic
Filip Kostic / Visionhaus/GettyImages
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Der Wechsel von Filip Kostic zu Juventus Turin schien bereits zum Greifen nah. Spieler und Klub waren sich einig und auch das Gehalt des Serben war ausgehandelt. Doch nun bahnt sich eine überraschende Wende an.


Das Hauptaugenmerk von Juventus Turin liegt aktuell auf der Verpflichtung von Angel Di Maria. Zusätzlich soll Nicolo Zaniolo von der AS Rom der Wunschspieler bei Juve sein. Sollten beide Transfers über die Bühne gehen, hätte man bei Juventus eine Verpflichtung von Kostic gar nicht mehr nötig. Daher tut sich auch seit langem nichts mehr in diese Richtung.

Zudem häufen sich in Italien die Berichte darüber, dass die Italiener von einer Kostic-Verpflichtung Abstand genommen haben sollen. Ein Angebot für den 29-Jährigen liegt den Frankfurtern bislang nicht vor.

Durch den Sinneswandel bei Juve wachsen bei der Eintracht nach Informationen von Sport1 die Hoffnungen auf einen Verbleib ihres Flankengotts. Nicht nur die beiden neuen Stürmer der Hessen, Lucas Alario und Randal Kolo Muani, würden so einen bärenstarken Vorlagengeber bekommen, auch für Trainer Oliver Glasner ergäben sich mit Kostic ganz andere offensive Möglichkeiten.

Am Donnerstag ist der serbische Nationalspieler jedenfalls bei der Eintracht ins Mannschaftstraining eingestiegen - mit Einsatz, Willen und der nötigen Lockerheit seinen Teamkameraden und Fans gegenüber.

Auch wenn Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche noch im Frühjahr die Vorgabe hatte, keinen Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen zu lassen, scheint er bei Kostic eine Ausnahme zu machen. "Die größten Einnahmen kannst du über sportlichen Erfolg generieren, denn daran hängen auch viele weitere Parameter wie die Marktwertsteigerung von Spielern", so Krösche im kicker.

Kostic fühlt sich in Frankfurt wohl und weiß er dort hat. Ob er seinen bis zum 2023 laufenden Vertrag verlängert, sofern er über den Sommer überhaupt bei der Eintracht bleibt, ist allerdings fraglich.


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