Ab nach Sevilla! Die Frankfurter Europa-League-Helden in der Einzelkritik

Die SGE im Freudentaumel!
Die SGE im Freudentaumel! / CHRISTOF STACHE/GettyImages
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Es war mal wieder eine typische Eintracht-Nacht im Europapokal: leidenschaftlich, laut und intensiv. Dank einer beherzten Leistung gewinnt die SGE 1:0 gegen West Ham United und steht im Europa-League-Finale gegen die Glasgow Rangers. Wir haben die Einzelkritik der Frankfurter für euch:



Kevin Trapp

Strahlte viel Sicherheit und Ruhe aus. War auch fußballerisch stets auf der Höhe. War rund eine Viertelstunde vor dem Ende gegen West-Ham-Angreifer Antonio zur Stelle. Bekam ansonsten nur leichte Beute vor die Flinte.

Bewertung: 7/10

Tuta

War sehr aufmerksam, antizipierte viele Bälle und machte den West-Ham-Angreifern um Antonio das Leben schwer. Überragender Auftritt des Innenverteidigers.

Bewertung: 9/10

Hinteregger

Ganz bitterer Abend für "Hinti", musste bereits nach sieben Minuten verletzt ausgewechselt werden.

Ohne Bewertung

Almamy Touré

Kaltstart nach sieben Minuten. Machte seine Sache gut. War im besten Sinne unauffällig. Hatte Mitte der zweiten Hälfte sogar einen Abschluss aus der Distanz, der aber zu ungefährlich geriet.

Bewertung: 7/10

Evan N'Dicka

War immer da, wenn es brenzlig wurde - gleich ob elegant mit einem Flugkopfball oder rustikal per Grätsche. Avancierte in Hinteregger-Abwesenheit zum Chef der Dreier-Abwehrkette. Klärte spektakulär auf der Linie.

Bewertung: 8/10

Ansgar Knauff

Nervöser Beginn der Dortmunder Leihgabe. Marschierte vor der 1:0-Führung perfekt Richtung Grundlinie und servierte passgenau für Borré. Drehte im Laufe des Spiels immer weiter auf und wirbelte durch die Verteidigung der Engländer.

Bewertung: 8/10

Sebastian Rode

Sorgte für Struktur im Frankfurter Spiel. Seine Pässe fanden fast ausnahmslos den Adressaten. Haute sich, wenn es sein musste, mit allem was er hat in die Zweikämpfe. Wichtiger Faktor für die stabile Defensive der Hessen.

Bewertung: 8/10

Sow

War mit Rode das stabilisierende Element in der SGE-Zentrale. War vor allem dank seiner strategischen Fähigkeiten enorm wichtig. Starke Leistung des Schweizers.

Bewertung: 8/10

Kostic

War nicht so auffällig wie gewohnt. Verzog einen Freistoß von der Strafraumkante nach dem Platzverweis im ersten Abschnitt. In den zweiten 45 Minuten mit mehr Zug auf seiner linken Seite. Forderte viele Bälle und beschäftigte die Hammers-Defensive immer wieder.

Bewertung: 7/10

Jens Petter Hauge

Provozierte die Rote Karte für Cresswell dank seines beherzten Körpereinsatzes. Ging viel Risiko - das klappte nicht immer, sorgte aber im Erfolgsfall für Raumgewinn.

Bewertung: 7/10

Daichi Kamada

Sehr fahriger Beginn des Spielmachers. Steigerte sich zwar, blieb aber dennoch mit Blick auf seine Fähigkeiten gerade im Umschaltspiel unter seinen Möglichkeiten. War die Schwachstelle in der Offensive der Hessen.

Bewertung: 6/10

Rafael Borré

Verwandelte die perfekte Knauff-Vorlage zum 1:0. Machte viele Wege in die Tiefe und war so ein ständiger Unruheherd für die West-Ham-Defensive.

Bewertung: 8/10

Jakic (ab 77.), Hrustic, Paciencia (beide ab 82.)

Alle ohne Bewertung.


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