Champions League

Eintracht Frankfurt: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Olympique Marseille

Philipp Geiger
Kann wieder auf Kapitän Sebastian Rode zurückgreifen: Oliver Glasner
Kann wieder auf Kapitän Sebastian Rode zurückgreifen: Oliver Glasner / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Eintracht Frankfurt ist am Dienstagabend (Anpfiff 21 Uhr) in der Champions League bei Olympique Marseille zu Gast. Nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Sporting Lissabon stehen die Hessen, die den Einzug ins Achtelfinale als Ziel ausgegeben haben, schon etwas unter Zugzwang. Für das erste Auswärtsspiel in der Königsklasse ist auch Kapitän Sebastian Rode wieder eine Option.


"Der Start verlief nicht wunschgemäß, wir möchten es besser machen und die ersten Punkte holen", betonte Oliver Glasner auf der Pressekonferenz am Montagabend. In Marseille erwartet der Österreicher eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Die Gefahr, dass sich seine Mannschaft davon negativ beeinflussen lässt, sieht der Übungsleiter allerdings nicht. "Wir haben eine bessere Auswärts- als Heimbilanz. Die Spieler haben gezeigt, dass sie sich nicht von der gegnerischen Atmosphäre beindrucken lassen", so der Chefcoach. "Die Stimmung wird uns anspornen."

Für Olympique Marseille hatte Glasner einige lobende Worte übrig. "Marseille ist in einer sehr guten Form, liegt in der Liga auf Platz zwei", erklärte der Ex-Profi. Bei der 0:2-Niederlage im ersten Gruppenspiel gegen Tottenham Hotspur seien die Franzosen bis zum Platzverweis mindestens ebenbürtig gewesen. "Sie haben eine klare Struktur im 3-4-3, sind im Ballbesitz variabel und haben auf den Außenbahnen sehr viel Tempo", zählte der SGE-Coach die Stärken des Gastgebers auf. "Defensiv geht es Mann gegen Mann. Wir haben uns auf ein intensives Spiel vorbereitet."

Pellegrini fällt aus - Rode wieder an Bord

Mit 20 Spielern hob der Eintracht-Tross am Montagnachmittag in Richtung Frankreich ab. Mit an Bord war unter anderem auch Kapitän Rode. "Sebastian ist früher zurück als gedacht", freute sich Glasner. "Er hat vor dem Abschlusstraining eine Woche nichts gemacht, deswegen werden wir gemeinsam beraten, wie viel Spielzeit er sich zutraut."

Verzichten muss der Übungsleiter auf die verletzten Aurelio Buta (Knie-OP), Christopher Lenz (Faszienriss), Jerome Onguené (Adduktorenverletzung), Almamy Touré (Sehnenverletzung) sowie auf den angeschlagenen Luca Pellegrini, dessen Ausfall eine Rückkehr zur Dreierkette zur Folge haben könnte. Hält Glasner jedoch an der Viererkette fest, könnten Timothy Chandler oder Neuzugang Hrvoje Smolcic als Linksverteidiger aushelfen.

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen Olympique Marseille

TW: Kevin Trapp - Der Nationalkeeper übernimmt wie gewohnt den Platz zwischen den Pfosten.

IV: Tuta - In der Defensive ist der Brasilianer nicht wegzudenken.

IV: Makoto Hasebe - Glasner spielte bereits vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg (0:1) mit dem Gedanken, auf eine Dreierkette mit dem Routinier in der Mitte umzustellen.

IV: Evan N'Dicka - Der 23-Jährige ist fest für die Defensive eingeplant.

RM: Ansgar Knauff - Im Spielsystem mit Dreierkette wird die BVB-Leihgabe auf der rechten Außenbahn erwartet. Ohne Systemumstellung dürfte Knauff erneut den Rechtsverteidiger geben.

ZM: Kristijan Jakic - Im zentralen Mittelfeld könnte Jakic den Vorzug vor Junior Dina Ebimbe erhalten. Rode ist sicherlich noch kein Kandidat für die Startelf.

ZM: Djibril Sow - Am Schweizer Nationalspieler gibt es nichts zu rütteln.

LM: Jesper Lindström - Neben dem Dänen ist auch Faride Alidou eine Option für die linke Außenbahn.

OM: Mario Götze - Im offensiven Mittelfeld ist der Weltmeister gesetzt.

OM: Daichi Kamada - Der Japaner erwischte bei der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Wolfsburg keinen guten Tag.

MS: Randal Kolo Muani - Nach seinem Einsatz als Rechtsaußen dürfte der Neuzugang wieder ins Angriffszentrum zurückkehren.


Eintracht Frankfurt - Olympique Marseille: Voraussichtliches Spielsystem

Am Dienstagabend könnte Glasner durchaus zum 3-4-2-1-Spielsystem zurückkehren. Lässt der Österreicher seine Mannschaft jedoch erneut im 4-2-3-1 auflaufen, gilt es für die Linksverteidiger-Position eine Lösung zu finden.


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