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Eintracht Frankfurt

Eintracht in der Europa League gegen Olympiakos: Die voraussichtliche SGE-Startelf

Simon Zimmermann
Oliver Glasner stehen fast alle Spieler zur Verfügung
Oliver Glasner stehen fast alle Spieler zur Verfügung / Alex Grimm/GettyImages
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Die Frankfurter Eintracht will am Donnerstagabend den Rückschlag gegen die Hertha vergessen lassen und in der Europa League den zweiten Dreier nachlegen. Mit Olympiakos Piräus kommt der Tabellenführer (sechs Punkte) nach Frankfurt. Entsprechend schwierig dürfte die Aufgabe für die SGE werden.

Trainer Oliver Glasner muss dabei lediglich auf Christopher Lenz und Aymen Barkok verzichten. Ansonsten sind alle Mann fit. Das gilt auch für Sebastian Rode. Der Kapitän wird nach seiner Knie-OP erstmals wieder im Kader stehen, dürfte für die erste Elf aber noch nicht in Frage kommen.

Sebastian Rode
Sebastian Rode hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen / Lars Baron/GettyImages

"Wir freuen uns auf einen guten Gegner. Heimspiele in der Europa League sind immer besonders. Sie haben sechs, wir vier Punkte. Das hat Aussagekraft. Wir sind sehr motiviert", meinte Mittelfeldspieler Djibril Sow auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Gegen Olympiakos dürfte es bei der zuletzt gewohnten Defensiv-Formation bleiben. Hasebe, Hinteregger und N'Dicka werden dann voraussichtlich die Dreierkette bilden. Die linke Bahn ist wie immer reserviert für Filip Kostic - auf rechts bleibt es spannend.

Wer darf auf dem rechten Flügel ran?

Thimothy Chandler präsentierte sich vor der Länderspielpause dort stark, musste beim 1:2 gegen die Hertha nach schwacher Leistung aber zur Pause in der Kabine bleiben. Almamy Touré machte in Durchgang zwei allerdings einen nur unwesentlich besseren Job. Kandidat Nummer drei, Erik Durm, schmorte 90 Minuten auf der Bank.

Im Mittelfeldzentrum bleiben wahrscheinlich vorerst Jakic und Sow gesetzt. Mit der Rückkehr von Rode hat Glasner hier aber bald mehr Möglichkeiten.

Glasner nimmt Neuzugänge in Schutz

Extrem spannend bleibt die Besetzung der Offensive, wo sich vor allem einige Neuzugänge tummeln. Die wurden nach der Hertha-Pleite von Sportvorstand Markus Krösche in die Pflicht genommen. Bislang konnte noch keiner der Neuzugänge nachhaltig überzeugen. "Ich weiß, dass die Erwartungshaltung an unsere neuen Spieler hoch ist. Mal ist die Leistung mehr, mal weniger gut. Aber die Niederlage drei Neuen in die Schuhe zu schieben, wäre völlig falsch. Wir gewinnen und wir verlieren als Mannschaft", nahm Glasner die Neuzugänge in Schutz.

Entsprechend offen bleibt es, ob der SGE-Coach auf eine Doppelspitze setzt oder hinter der alleinigen Spitze auf zwei Spielmacher vertraut. Hauge, Lammers und Lindström konnten gegen die Hertha überhaupt keine Eigenwerbung betreiben. Gut vorstellbar, dass zwei von drei oder sogar alle auf die Bank müssen. Mit Daichi Kamada, Goncalo Paciencia und Rafael Borré drängen zwei Spieler in die Startelf.

Die voraussichtliche SGE-Startelf gegen Olympiakos

So könnte Glasner die SGE beginnen lassen
So könnte Glasner die SGE beginnen lassen
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