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Transfer

Camavinga hinterlegt Wechselwunsch - Paris als Traumziel

Jan Kupitz
Eduardo Camavinga will zu PSG wechseln
Eduardo Camavinga will zu PSG wechseln / Catherine Steenkeste/Getty Images
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Eduardo Camavinga will Stade Rennes in diesem Sommer verlassen! Allerdings möchte er noch nicht den Schritt ins Ausland wagen, sondern sich zunächst weiter in der Ligue 1 behaupten - bei Paris Saint-Germain!


Der 18-jährige Mittelfeldspieler gilt als eines der größten Talente der Welt und wird von nicht wenigen Fans und Experten als kommender Weltfußballer gehandelt. Kein Wunder also, dass sich die Creme da la Creme des europäischen Fußballs für Camavinga interessiert. In den vergangenen Monaten war der Franzose vor allem ganz heiß bei Real Madrid und dem FC Bayern München gehandelt worden.

Doch auch Stade Rennes hatte sich bis zuletzt Hoffnungen gemacht, das Wunderkind zu einem Verbleib überreden zu können. Aktuell ist Camavingas Arbeitspapier bis 2022 datiert, was bedeutet: Entweder er verlängert - oder er wird in diesem Sommer verkauft.

Laut RMC Sport haben sich die Bretonen extrem um eine Verlängerung bemüht, allerdings ohne Erfolg. Die Gehaltsforderungen sowie die Unterschriftsprämie, die Camavinga bei einem Verbleib haben möchte, sollen von Rennes' Geschäftsführung als "exorbitant" bezeichnet worden sein. Und so hat sich der 18-Jährige dazu entschlossen, in diesem Sommer zu wechseln. Der Verein soll bereits vom Wechselwunsch unterrichtet worden sein.

Eduardo Camavinga
Eduardo Camavinga gilt als kommender Weltfußballer / Quality Sport Images/Getty Images

Den Schritt ins Ausland, etwa nach Madrid oder München, erachtet Camavinga allerdings noch als zu früh. Stattdessen berichtet RMC Sport, eine der seriösesten Quellen Frankreichs, dass der Franzose zu Paris SG wechseln möchte.

Das würde auch sehr viel Sinn ergeben, denn besonders im Mittelfeld ist PSG nicht so hochklassig besetzt - anders als Bayern und Real. In der französischen Hauptstadt könnte Camavinga demnach auf Anhieb als absoluter Stammspieler auf Topniveau fungieren.

Camavinga soll 100 Mio. Euro kosten

PSG-Präsident Nasser Al Khelaifi soll die Bosse von Stade Rennes bereits kontaktiert und offiziell von seinem Interesse am Spieler unterrichtet haben. Doch für den Fall, dass er Camavinga wirklich verpflichten möchte, müsste Al Khelaifi die Geldbörse ordentlich weit öffnen, denn Rennes soll der Spielerseite bereits klar gemacht haben, dass ein interessierter Verein schlanke 100 Millionen Euro auf den Tisch legen muss!

Für einen Spieler, der bei allem Talent, das er besitzt, noch nichts auf der größten Bühne gezeigt hat. Und der in einem Jahr ablösefrei zu haben ist. Doch weil auch die großen englischen Klubs bei Camavinga mit in der Verlosung sein sollen, will Stade Rennes aufs Ganze gehen.

Der FC Bayern ist angesichts solcher Summen aber definitiv raus aus dem Transferpoker - noch bevor er überhaupt richtig angefangen hat.

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